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Mit dem Start-Stopp-System Benzin sparen

03.01.2011, 17:33 Uhr | ih (CF)/ses

Mit dem Start-Stopp-System Benzin sparen. Die Start-Stopp-Automatik hilft Ihnen Benzin sparen (Foto: imago)

Die Start-Stopp-Automatik hilft Ihnen Benzin sparen (Foto: imago)

Die Sprit-Preise entwickeln sich schon seit langer Zeit nur noch in eine Richtung – kein Wunder also, dass sich Verbraucher immer neue Wege einfallen lassen, Benzin zu sparen. Aber auch die Autobauer leisten ihren Beitrag. So ist eine Methode, den Verbrauch zu senken, das so genannte Start-Stopp-System.

So funktioniert das Start-Stopp-System

Bei dieser Automatik handelt es sich um eine Technologie, die Stand- und Ausroll-Phasen des Wagens ausnutzt, um Benzin zu sparen. Dies kommt beispielsweise bei roten Ampeln zum Tragen: Fällt die Geschwindigkeit beim Abbremsen unter 5 km/h, wird der Motor von dem Start-Stopp-System abgeschaltet, sobald der Schalthebel auf Leerlauf steht. Der Vorteil dieser Methode des Benzin Sparens: Anders als bei ausgeschalteter Zündung arbeiten die elektrischen Systeme – wie beispielsweise das Autoradio – trotzdem weiter. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine neue Technologie: Bereits in den 80er Jahren wurde das erste Start-Stopp-System verbaut. In seiner heutigen Form existiert es allerdings erst seit den 2000ern.

Viele Fahrzeugbauer setzen auf das Start-Stopp-System

Die Automatik wird heutzutage von vielen Fahrzeug-Herstellern integriert: Führende Autobauer sind nach Zahlen des ADAC BMW, Audi und VW. Entsprechende Modelle weisen häufig auch noch weitere Technologien zum Benzin Sparen auf und sind in der Regel an Zusätzen in der Typbezeichnung wie „blue“ oder „eco“ erkennbar. Das Start-Stopp-System alleine soll den Kraftstoffverbrauch dabei laut ADAC um zwei bis drei Prozent senken. Unternehmen wie BMW und Siemens gehen sogar von deutlich höheren Werten im Bereich von vier bis sieben Prozent aus - insbesondere im Stadtverkehr. (Tipps für sicheres Überholen)

Das Start-Stopp-System in der Praxis – wichtige Hinweise

Ganz von alleine geht das Benzin Sparen mit dem Start-Stopp-System allerdings auch nicht: Je nach Fahrzeugtyp müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein, damit die Technologie überhaupt Wirkung zeigt. Ist der Motor noch kalt oder besonders heiß, ist die Funktion inaktiv. In diesen Betriebszuständen würde das abrupte Abschalten dem Motor Schaden zufügen. Dies gilt auch in Bezug auf ein eingeschaltetes Lüftungsgebläse beziehungsweise eine laufende Klimaanlage. Je nach Art des Systems erfolgt auch dann keine Abschaltung des Motors, wenn der Innenraum noch nicht abgekühlt, die Batterie stark entladen oder die Frontscheibe nicht beschlagfrei ist (Benzinpreise auf Rekordniveau: Tipps zum Sprit sparen).

Weiterhin gilt es beispielsweise zu beachten, dass bei Modellen mit dieser Automatik eine defekte Starterbatterie nur gegen eine vom Hersteller freigegebene ausgetauscht werden darf. Ist Ihr Auto also mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet, sollten Sie sich vorab genau informieren, unter welchen Voraussetzungen die Technologie greift und was es darüber hinaus zu beachten gilt.

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