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Die Brennstoffzelle: Eine umweltfreundliche Alternative?

16.05.2013, 14:48 Uhr | fj (CF)

Die Brennstoffzelle: Eine umweltfreundliche Alternative?. Die Brennstoffzelle ist eine umweltfreundliche Alternative, jedoch für die Autoindustrie noch nicht marktreif (Foto: imago)

Die Brennstoffzelle ist eine umweltfreundliche Alternative, jedoch für die Autoindustrie noch nicht marktreif (Foto: imago)

Bei der Brennstoffzelle handelt es sich um eine Möglichkeit zum Antrieb von Autos, die besonders schonend für die Umwelt sein soll. Dementsprechend wird ihr eine große Zukunft vorausgesagt. Doch wie funktioniert diese Technik genau, welche Probleme gibt es, und wann wird sie reif für den Einsatz sein?

Die Ursprünge der Brennstoffzelle

Der Grundstein für die Brennstoffzelle als umweltfreundliche Antriebstechnik wurde bereits im Jahr 1839 gelegt, als der Chemiker Christian Friedrich Schönbein in einem Experiment das Grundprinzip dieser Technik entdeckte. Sie beruht auf der chemischen Reaktionsenergie, bei der ein zugeführter Energieträger, wie zum Beispiel eine Säure, durch ein Oxidationsmittel in elektrische Energie umgewandelt wird. (Welche Vorteile hat ein Elektroantrieb?)

Die Brennstoffzelle als Antrieb

Heutzutage wird die Brennstoffzellen-Technik bereits für den Antrieb von U-Booten und in der Raumfahrt genutzt. Mit Alkohol gespeiste Modelle werden außerdem zur Stromgewinnung in Wohnmobilen eingesetzt. Langfristig ist es jedoch geplant, Benzinmotoren bei Autos durch Brennstoffzellen zu ersetzen.

Der Vorteil für die Umwelt liegt dabei darin, dass als Abgas lediglich Wasserdampf entsteht, und der als Energieträger verwendete Wasserstoff praktisch in unbegrenzter Menge vorhanden ist.

Probleme bei der Umrüstung auf Brennstoffzellen

Leider profitiert die Umwelt immer noch nicht vom Pkw-Antrieb durch Brennstoffzellen, weil sich die Speicherung des als Treibstoff benötigten Wasserstoffes in einem Fahrzeug als schwieriger erweist als ursprünglich gedacht. Mehrere große Autohersteller arbeiten bereits an der Lösung dieses Problems, dennoch ist in 20 Jahren Forschung noch keine greifbare Methode in die Nähe gerückt. Bevor Sie ein schadstofffreies Auto mit einer Brennstoffzelle im Alltag benutzen können, müssen Sie sich also noch ein wenig gedulden. (Spritsparen: Auf die Fahrweise achten)

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