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Benzinpreise: Plötzliche Preissprünge um 12 Cent keine Seltenheit

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Benzinpreise: blitzschnelle Erhöhungen um bis zu 12 Cent

26.03.2012, 08:34 Uhr | AFP, dpa

Abzocke durch Mineralöl-konzerne geht weiter

Der ADAC kommentiert die Preissprünge: "Morgens wird den Autofahrern förmlich das Geld aus der Tasche gezogen."

Der ADAC kommentiert die Preissprünge.


Der Automobilclub ADAC hat einen "Preiswirrwarr" an den Tankstellen bemängelt. Mit "hektischen Preissprüngen" werde es dem Autofahrer erschwert, "den Überblick zu behalten und den richtigen Moment zum günstigen Tanken zu erwischen", sagte ADAC-Präsident Peter Meyer der "Bild"-Zeitung. Mit ihrer "Jo-Jo-Preispolitik" kassierten die "Ölmultis die Autofahrer systematisch ab.

Benzinpreise rund um die Uhr erfasst

Der ADAC beobachtete eine Woche lang an 33 Tankstationen der Marken Aral, Shell und Jet in elf deutschen Städten die Preisänderungen. Die Preise der beiden Sorten Super E10 und Diesel wurden jeweils um 8 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr erfasst.

Kraftstoffe morgens am teuersten

Der Kraftstoff sei an den beobachteten Tankstellen plötzlich zehn oder mehr Cent teurer oder billiger geworden. Es kam heraus, dass die Kraftstoffpreise morgens am höchsten und abends am niedrigsten lagen.

Abends wird Sprit teils deutlich günstiger

Ein Liter Super E10 kostete im Schnitt abends 2,6 Cent weniger als am Morgen. Einige Tankstellen senkten den E10-Preis bis in die Abendstunden um neun Cent.

Diesel um bis zu zwölf Cent günstiger

Der Dieselpreis fiel im Tagesverlauf stärker als der Benzinpreis. Diesel war abends im Schnitt 3,3 Cent je Liter günstiger. Teilweise verbilligte sich Dieselkraftstoff von 8 bis 18 Uhr sogar um zwölf Cent.

MWV: "Beleg für den funktionierenden Wettbewerb"

Der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) als Vertreter der Konzerne widersprach: Jeder informierte Verbraucher könne sich im Internet die Preise anschauen und die kostengünstigste Tankstelle aussuchen, sagte eine MWV-Sprecherin. Tatsächlich schwankten die Preise seit vergangenem Jahr sehr stark, seit Ende des Jahres auch am Wochenende - das sei aber nichts Neues und "Beleg für den funktionierenden Wettbewerb". Der Verbraucher könne diesen Wettbewerb zu seinem Vorteil nutzen.

"Sehr gewagte" Beobachtung

Von einer Beobachtung an 33 Tankstellen auf eine Aussage für alle 14.700 Stationen in Deutschland zu schließen, sei "sehr gewagt", fügte die MWV-Sprecherin an. Das seit Monaten anhaltend hohe Niveau der Kraftstoffpreise erklärte sie mit dem gestiegenen Preis für Rohöl.

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