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Benzinpreise: Autoclub hält Spritpreise für zu niedrig

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Verkehrsclub Deutschland fordert höheren Spritpreis

03.04.2012, 12:07 Uhr | dpa, dapd

Benzinpreise: Autoclub hält Spritpreise für zu niedrig. Benzinpreise nicht hoch genug? (Quelle: dpa)

Benzinpreise nicht hoch genug? (Quelle: dpa)

Der umweltorientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält das Benzin hierzulande noch für zu billig. "Für die Autoindustrie und die Gutverdiener sind die Spritpreise eigentlich noch zu niedrig", sagte der Bundesvorsitzende Michael Ziesak dem "Tagesspiegel". "Sonst würden nicht so viele spritschluckenden Luxusautos gebaut und gekauft."

Abschaffung der Pendlerpauschale gefordert

Er sprach sich für eine Abschaffung der Pendlerpauschale aus und forderte, Arbeitgeber sollten Pendlern so viel zahlen, dass diese sich den Weg zur Arbeit leisten könnten.

Niedrigere CO2-Werte sollen kommen

Der VCD-Chef forderte die EU zudem auf, die Hersteller zum Bau sparsamerer Autos zu zwingen. Der CO2-Ausstoß je Kilometer solle ab 2020 auf 80 Gramm begrenzt werden.

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Autos könnte teurer werden

Dies würde eine Ersparnis von 2,5 Litern bedeuten und ein Auto um 1000 Euro verteuern. Diese Kosten würden sich bei einem geschätzten Benzinpreis von zwei Euro im Jahr 2020 aber bereits nach 50.000 Kilometern amortisieren.

Kein Mittel gegen Anstieg der Preise

Der Anstieg der Spritpreise lässt sich nach Einschätzung des Bundeskartellamts nicht auf politischem Wege stoppen. "Es gibt weltweit kein Modell, das eins zu eins auf Deutschland übertragbar ist", sagte Behördenpräsident Andreas Mundt.

"Abgucken und Nachmachen"

Die Mineralölkonzerne bedienten sich eines ausgeklügelten Systems des "Abguckens und Nachmachens" bei der Festlegung der Benzinpreise. Sie würden sich gegenseitig genau beobachteten und zögen bei Preisänderungen der Konkurrenz binnen weniger Stunden nach. Kartellrechtlich sei dies aber nicht zu ahnden.

Das Finanzamt kassiert mit

Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln lassen sich die monatlichen Preisschwankungen beim Kraftstoff durch die Ölpreisentwicklung und den Dollar-Wechselkurs der vergangenen Jahre erklären. Auch der Staat gehöre zu den Kostentreibern. Durch die Mineralölsteuer von 65,5 Cent pro Liter Super und 47 Cent pro Liter Diesel sowie die Mehrwertsteuer gehe gut die Hälfte der Tankrechnung an das Finanzamt.

Denken die Autofahrer um?

Der Höhenflug bei den Benzinpreisen veranlasst viele Verbraucher zum Umdenken. So achten angesichts der Rekordstände an den Zapfsäulen zwei Drittel auf einen möglichst spritsparenden Fahrstil, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" hervorgeht. Vier von zehn Befragten erklärten zudem, derzeit auch öfter das Auto stehen zu lassen.

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