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Klimaanlagen: Umstrittenes Kältemittel kommt später

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Klimaanlagen: Umstrittenes Kältemittel kommt später

26.04.2012, 14:52 Uhr | mid

Wegen Lieferengpässen hat die EU-Kommission die Einführung des umstrittenen Klima-Kältemittels R1234yf verschoben. Laut "Auto Bild" dürfen danach neue Fahrzeuge bis Ende des Jahres 2012 weiterhin mit dem alten Mittel unter der Bezeichnung R134a befüllt werden, obwohl es für den Treibhauseffekt in der Atmosphäre einen zu hohen Wert aufweist.

Neue Auflagen für die Produktion

Da sich die Fertigstellung der Fabrik für das neue Kältemittel in China immer wieder verzögert, haben sich die EU-Kommissare für die Verschiebung entschieden. Als Grund für die verzögerte Fertigstellung der Fabrik geben die Produzenten Honeywell und Dupont immer neue Auflagen der chinesischen Behörden an.

Subaru setzt neues Kältemittel ein

Einzig Subaru - es hat einen direkten Vertrag mit Honeywell und Dupont - befüllt zur Zeit sein Modell XV mit der neuen, überaus umstrittenen Flüssigkeit. Unter Hitzeeinwirkung kann sich die patentierte Fluor-Chemikale R1234yf angeblich zu giftiger und ätzender Flusssäure zersetzen.

Feuerwehr fordert Gefahrenaufkleber

Dies sollen Experimente der Bundesanstalt für Materialforschung ergeben haben. Unabhängige Tests der Auto- und Chemieindustrie, die sich gemeinsam für R1234yf entschieden haben, und die Ungefährlichkeit des Mittels bestätigen, fehlen bisher. Der Bundesverband der Feuerwehr fordert darum Gefahrenaufkleber für Fahrzeuge, die mit R1234yf befüllt sind.

Hersteller und TÜV verteidigen Kältemittel

Berichte über mögliche Gefahren durch das neue Kältemittel weisen die Hersteller jedoch zurück. Und auch gemäß einer Verbraucherinformation des TÜV Rheinland soll das neue Kältemittel nicht gefährlicher sein als das bis jetzt verwendete, aber extrem klimaschädliche R134a.

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