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    Autofahrer auf Unfälle schlecht vorbereitet

    17.07.2012, 15:46 Uhr | dapd, mid

    Autofahrer auf Unfälle schlecht vorbereitet. Bei der Unfall-Hilfe kommt es auf die richtige Ausrüstung an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Bei der Unfall-Hilfe kommt es auf die richtige Ausrüstung an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Viele Autofahrer in Deutschland sind auf einen Verkehrsunfall schlecht vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Ipsos-Umfrage "Autounfall - alles dabei?" Spontan geben nur 84 Prozent der Autofahrer an, dass sie den Verbandskasten immer dabei haben, Warndreiecke sind nur bei 69 Prozent an Bord. Und der Anteil an Fahrern, die ein Handy dabei haben, liegt noch geringer, obwohl statistisch mittlerweile jeder Einwohner über ein solches Gerät verfügt.

    Gesetz schreibt Ausstattung vor

    Die Straßenverkehrsordnung schreibt dabei zahlreiche Gegenstände vor, die der Fahrer immer dabei haben sollte. Warndreieck und Verbandskasten zählen dazu. Bei gewerblich gewerblich genutzten Fahrzeugen muss ebenfalls die Warnweste an Bord sein. Doch auch privaten Fahrer raten Experten zur Warnweste, aber nur 50 Prozent halten diese auch im Auto bereit.

    "Offensichtlich blenden viele Autofahrer die Unfallgefahr und ihre Folgen aus. Diese Umfrageergebnisse zeigen, dass die Autofahrer bei der Ausrüstung für den Fall des Falles erheblich nachrüsten müssen", erklärte Heiko Beermann vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

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    Nur 36 Prozent haben Handy dabei

    "Besonders erstaunt hat uns die Tatsache, dass lediglich 36,3 Prozent der Autofahrer angegeben haben, ihr Handy ständig bei sich zu führen. Das zeigt", so Beermann weiter, "wie wichtig auch heute noch die Notrufsäulen an den Bundesautobahnen sind."

    Gut 15 Prozent der Autofahrer denken spontan an die Wolldecke im eigenen Auto (15,5 Prozent) oder haben den Fotoapparat zum Fotografieren der Unfallstelle (15,4 Prozent) im Kopf. 13 Prozent nennen die Notrufnummern 110 und 112. Vergleichsweise selten erfolgt mit elf Prozent der Nennungen der EU-Unfallbericht. Die Kontaktdaten der eigenen Versicherung oder die Rufnummer des Zentralrufs der Autoversicherer haben hingegen 42,1 Prozent der Befragten immer dabei.

    Fahrer halten Feuerlöscher für wichtig

    Viele Dinge, die Autofahrer nicht immer im Auto mit sich führen, halten sie gleichwohl für sinnvoll: 68,1 Prozent derer, die keinen Feuerlöscher mit sich führen, halten ihn dennoch im Falle eines Unfalles für hilfreich; bei der Warnleuchte denken 71,2 Prozent so. Die entsprechenden Werte für den EU-Unfallbericht lauten 54,3 Prozent und 57,7 Prozent für den Zentralruf der Autoversicherer. Zur Taschenlampe meinen sogar 74,7 Prozent, sie sollten sie besser ständig in ihrem Wagen dabei haben.

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