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Autorabatte: Wie seriös sind Dudenhöffers Aussagen dazu?

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Autorabatte: Sind sie gar nicht so hoch?

06.11.2012, 09:50 Uhr | dapd, AFP, dpa

Autorabatte: Wie seriös sind Dudenhöffers Aussagen dazu?. Autorabatte: Die Studien von Ferdinand Dudenhöffer stehen stark in der Kritik (Quelle: dapd)

Autorabatte: Die Studien von Ferdinand Dudenhöffer stehen stark in der Kritik (Quelle: dapd)

Die Auseinandersetzung zwischen "Auto-Papst" Ferdinand Dudenhöffer und dem Volkswagen-Konzern gehen weiter: CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer hat erneut seine monatliche Rabattstudie veröffentlicht - und VW unterschwellig "Rabattitis" vorgeworfen. Der VW-Konzern wies dies energisch zurück und bezeichnete Dudenhöffers Autorabatt-Studien als "keine angemessene wirtschaftliche Betrachtung".

Autorabatte: Im Durchschnitt 13,6 Prozent

"Im deutschen Automarkt geht ohne Rabatte nichts und mit immer höheren Rabatten immer weniger", zog Dudenhöffer als Fazit. Für ihn sitzt der deutsche Automarkt damit mitten in der Krise. Im Oktober wurden laut Dudenhöffer mit 387 Rabattaktionen 48 weniger als im September gezählt. Die durchschnittlich gebotenen Rabatte stiegen allerdings um 0,7 Punkte auf 13,6 Prozent.

"Deutlicher Hinweis auf hohe Rabatte"

Dudenhöffer ging explizit auf den Volkswagen-Konzern ein, der seine Methoden in der vergangenen Woche scharf kritisiert hatte. Bei VW sei zu erkennen, dass der Rabattwettbewerb in der Bilanz angekommen sei. "27 Prozent mehr Umsatz und 19 Prozent weniger Gewinn im Vergleich zum Vorjahresmonat ist ein 'deutlicher' Hinweis auf hohe Rabatte", sagte Dudenhöffer.

"Keine ernst gemeinte, wissenschaftliche Aussage"

Volkswagen wies in einer Stellungnahme die Ansicht von Dudenhöffer zurück: "Die Volkswagen Aktiengesellschaft widerspricht Professor Dudenhöffers aktueller Aussage in aller Deutlichkeit. Das Q3-Ergebnis eines international agierenden Konzerns in seiner Schlussfolgerung auf den von ihm betrachteten Einzelmarkt Deutschland zu reduzieren, ist keine angemessene wirtschaftliche Betrachtung und kann keine ernst gemeinte, wissenschaftliche Aussage eines deutschen Professors sein."

VW: "Kein Treiber der Rabatte"

Dudenhöffer betrachte regional operierende Händler und schließe auf bundesweite Angebote, dies aber sei falsch. VW sei kein Treiber der Rabatte, bekräftigte ein VW-Sprecher.

Dudenhöffer verteidigt Studien

Dudenhöffer hatte dagegen mehrfach seine Rabattstudien verteidigt. Die von ihm seit sieben Jahren betriebenen Analysen seien "sehr facettenreich" und genauso "trennscharf wie präzise". Dudenhöffer hatte VW "Scheinheiligkeit" vorgeworfen. Volkswagen greife "aggressiv" in den Wettbewerb mit Prämienprogrammen ein.

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