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EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoß verteuern Neuwagen massiv

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CO2-Ausstoß: Autos werden teurer

14.01.2013, 11:29 Uhr | AFP

EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoß verteuern Neuwagen massiv. EU-Pläne könnten Autos deutlich verteuern (Quelle: imago)

EU-Pläne könnten Autos deutlich verteuern (Quelle: imago)

Die EU will den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid begrenzen - das ist erfreulich. Mit einem Nachteil ist die Sache allerdings verbunden: Die Entwicklung neuer Autos soll einem Zeitungsbericht zufolge um knapp 1000 Euro pro Fahrzeug teurer werden.

CO2-Ausstoß: Autos werden wohl teurer

Europas Autohersteller müssten 960 Euro pro Neuwagen investieren, wenn die geplanten CO2-Vorschläge in der Form eingeführt würden, wie die EU-Kommission sie vorschlage, berichtete die "Welt" und beruft sich auf eine noch unveröffentlichte Studie des "Internationalen Rats für sauberen Transport (ICCT)".

Maximal 95 Gramm erlaubt

Die Pläne aus Brüssel sehen vor, dass Neuwagen in Europa ab 2020 durchschnittlich nur noch 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer - gerechnet auf den Flottenverbrauch - ausstoßen dürfen. Dies wird auf die verschiedenen Hersteller herunter gerechnet. Zum Vergleich: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der deutschen Premiummarken liegt aktuell bei etwa 150 Gramm pro Kilometer. Ein CO2-Ausstoß unter 100 Gramm erreichen momentan weitgehend nur kleine Dieselmotoren und Hybridantriebe.

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Techniken sind "heute schon auf dem Markt"

Laut ICCT-Studie sind die Technologien, um die EU-Vorgaben zu erreichen, "heute schon auf dem Markt." Es würden dazu "keine oder nur wenige Hybridfahrzeuge" benötigt - auch keine Elektroautos.

VDA setzt auf alternative Antriebe

Um das 95-Gramm-Ziel zu schaffen, müsse ein erheblicher Anteil der Autos mit alternativen Antrieben ausgestattet werden, sagte dagegen der Präsident des deutschen Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, der "Welt". Es sei "unverzichtbar, dass sich alternative Antriebskonzepte am Markt durchsetzen."

Kritik an EU-Plänen

Umweltschützer kritisierten die Vorschläge als zu lasch, die Autoindustrie dagegen als sehr hart. Das Gesetzesvorhaben wird derzeit von EU-Mitgliedsstaaten und Europaparlament beraten.

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