16.03.2013, 11:36 Uhr | mid, dapd
Deutschlands Autofahrer setzen auch zwei Jahre nach Einführung von E10 weiterhin auf den normalen E5-Super-Kraftstoff. Das hat eine Umfrage des Energiehändlers Präg unter seinen Tankstellenbetreibern ergeben.
Nach der Umfrage des Energiehändlers haben 44 Prozent befragten Tankstellenunternehmen angegeben, dass sie bei den Autofahrern weiterhin Misstrauen beobachten. Nur 16 Prozent sind der Meinung, dass die Skepsis bei den Kunden gegenüber E10 heute verschwunden ist. Neun Prozent der Befragten werden mindestens ein Mal am Tag nach den Nebenwirkungen von E10 für den Motor gefragt.
Bei 17 Prozent der Tankstellenbetreiber ist dies mindestens ein Mal pro Woche der Fall. Die Tankstellenbetreiber schätzen, dass 75 Prozent der Autofahrer E10 komplett ablehnen und nur 13 Prozent es voll und ganz akzeptieren. Der Anteil derjenigen, die Super Plus tanken, ist seit der E10-Einführung von drei auf über fünf Prozent gestiegen.
Die anhaltende Ablehnung beruhe nicht nur auf der immer noch existierenden Angst vieler Autofahrer vor eventuellen technischen Schäden selbst an freigegebenen Automodellen. Auch die gesellschaftliche Diskussion über die Konkurrenz von Energie- und Nahrungsmittelproduktion führt nach Angaben von Klaus-Rüdiger Bischoff, Mitgeschäftsführer bei Präg, zur Zurückhaltung gegenüber E10.
Immerhin setzten zuletzt immer mehr Fahrer auf den Kraftstoff: Nach kürzlich vom Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) veröffentlichten Verkaufszahlen, ist der Absatz von E10 im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 um 43 Prozent von 1,8 Millionen Tonnen auf 2,6 Millionen Tonnen gestiegen.
Der Ölverband MWV meldete für 2012 einen bundesweiten Anteil von 14,7 Prozent E10, ein Jahr früher waren es etwa elf Prozent. Auch wenn der Anteil damit deutlich gestiegen ist, belegt er zugleich doch die Ablehnung der Kraftfahrer gegen E10, denn 90 Prozent der Autos können problemlos mit dem Kraftstoff betrieben werden.
Und so verschenken die Autofahrer viel Geld, wie der ADAC unlängst feststellte. "Bei einem Preisunterschied von in der Regel vier Cent zum klassischen Superbenzin sind die Einsparmöglichkeiten hoch", sagte ADAC-Experte Christian Laberer.
16.03.2013, 11:36 Uhr | mid, dapd
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