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Benzinpreise wieder sprunghaft gestiegen: E10 kostet etwa 1,55 Euro

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Benzinpreise wieder sprunghaft gestiegen

21.03.2013, 13:13 Uhr | AFP

Das war ja zu erwarten: Vor den Osterferien sind die Benzinpreise in Deutschland deutlich gestiegen. Der Preis für einen Liter Diesel lag zuletzt im bundesweiten Durchschnitt bei 1,435 Euro und damit um 5,5 Cent höher als eine Woche zuvor, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Der Preis für einen Liter Super E10 erhöhte sich um 3,2 Cent auf einen Mittelwert von 1,554 Euro.

Benzinpreise: Kartellamt machtlos

Hohe Benzinpreise ärgern jeden Autofahrer. Leider ist dagegen kaum ein Kraut gewachsen. Selbst das Bundeskartellamt sieht sich machtlos im Kampf gegen Preiserhöhungswellen an Tankstellen, wie es sie etwa zur Oster-Reisezeit regelmäßig gibt.

Keine illegalen Absprachen

Die Mineralölkonzerne hätten "ein System gefunden, mit dem sie gefahrlos Preiserhöhungen durchsetzen können", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt dem "Tagesspiegel". Die Wettbewerbsbehörde habe keine Hinweise auf illegale Preisabsprachen. Die Mineralölkonzerne nutzten ihre Marktmacht jedoch geschickt aus. Sie beobachteten die Preise der Konkurrenz und zögen bei Änderungen nach.

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"Ergebnis mangelnden Wettbewerbs"

Jede Konzernzentrale kenne den Spritpreis an jeder Tankstelle, sagte Mundt. Diese Transparenz nutzten die Mineralölkonzerne für Preiserhöhungen. "Das ist unerfreulich und ein Ergebnis mangelnden Wettbewerbs, aber kein verbotenes Verhalten."

Meldestelle "so bald wie möglich"

Die geplante zentrale Meldestelle für Spritpreise beim Kartellamt, mit deren Daten Verbraucher künftig die Preise an allen 14.700 Tankstellen in Deutschland vergleichen können sollen, werde "so bald wie möglich" an den Start gehen, sagte Mundt. Damit werde es Verbraucher künftig möglich sein, gezielt die günstigste Tankstelle anzusteuern. Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) könnte die Meldestelle bis zum Sommer startklar sein.

Benzinpreise auf dem Smartphone

An die sogenannte Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt müssen Mineralölunternehmen künftig binnen fünf Minuten Spritpreisänderungen weitergeben. Die Daten gibt die Meldestelle dann kostenlos an Verbraucher-Informationsdienste weiter, die Preisvergleichsprogramme für Smartphones oder entsprechende Anwendungen für Navigationssysteme anbieten.

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