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John Lennon-Ferrari kommt unter den Hammer

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Unter dem Hammer  

Ferrari von John Lennon kommt unter den Hammer

13.05.2013, 12:26 Uhr | Ulrich Feld, driver.de

John Lennon-Ferrari kommt unter den Hammer. John Lennon-Ferrari 330 GT: Zwölfzylinder mit satten 300 PS (Quelle: Bonhams)

Ferrari 330 GT von John Lennon: 300 PS stark und über 230 km/h schnell (Quelle: Bonhams)

Den Ferrari 330 GT von John Lennon bringt das Auktionshaus Bonhams am 12. Juli auf dem Festival of Speed im südenglischen Goodwood zur Versteigerung. Der blaue Zwölfzylinder-Sportwagen soll mindestens 260.000 Pfund (307.000 Euro) einbringen.

Lennon hatte den Ferrari 330 GT im Februar 1965 kurz nach seiner Führerschein-Prüfung gekauft. Es war die Zeit von "Ticket to ride", einem der erfolgreichsten Hit der Beatles. Das Beatles-Fieber schlug hohe Wellen, und Lennons bestandene Fahrprüfung machte umgehend Schlagzeilen.

Auch Ferrari belagerte John Lennon

Innerhalb weniger Stunden wurde der Beatle vor seinem Anwesen in Weybridge von Luxusauto-Händlern belagert. Lennon kam heraus geschlendert, betrachtete sich die versammelten Jaguar, Maserati, Ferrari und Aston Martin und entschied sich schließlich für den azurblauen Ferrari 330 GT. Der Wagen verfügt über Rechtslenkung und ein weiteres ungewöhnliches Extra: Ein großes Webasto-Schiebedach aus Stoff erlaubt offenes Fahren fast wie in einem Cabrio.

Ferrari 330-Scheinwerfer stießen auf Kritik

Ferrari hatte den 2+2sitzigen 330 GT im Januar 1964 präsentiert. Die Doppelscheinwerfer der ersten Serie (die zweite von 1965 bis 1967 gebaute Serie des 330 hatte Einzelscheinwerfer) sorgten für Diskussionen. Viele Betrachter fanden, dass sie dem 330 eine eher plumpe Frontansicht verleihen würden.

Ferrari 330 war einer der Schnellsten seiner Zeit

Dafür entschädigten die für die sechziger Jahre gewaltigen Fahrleistungen. Die vier Liter große V12-Maschine (die Zahl 330 der Typenbezeichnung steht Ferrari-typisch für den Inhalt eines Zylinders in Kubikzentimetern) entwickelt 300 PS, die den Ferrari in acht Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigten. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei knapp über 230 Sachen.

John Lennon besaß Ferrari 330 bis 1967

Lennons Ferrari 330 GT 2+2 kostete damals neu 6500 Britische Pfund und in Deutschland rund 50.000 Mark. Im Oktober 1967 verkaufte Lennon das Auto wieder. Seine Liebe zu ausgefallenen Autos machte aber weiterhin Schlagzeilen: So ließ er seinen Rolls Royce Phantom V mit psychedelischen Mustern bemalen. Weiterhin gehörten ihm ein Mini und ein Mercedes 600 Pullmann.

Lennon-Ferrari war auch mal rot

Der Ferrari wurde nach seinem Verkauf einmal in Rot umlackiert. Im Laufe einer Restaurierung erhielt er seine ursprüngliche Farbe zurück. Der Käufer erhält auch viele Dokumente zu der Geschichte des Wagens, darunter auch Korrespondenz mit John Lennon.

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