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CO2-Ausstoß in der EU: Premiumhersteller bitten Merkel um Hilfe

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CO2-Ausstoß: Premiumhersteller bitten Merkel um Hilfe

21.05.2013, 13:19 Uhr | dpa

CO2-Ausstoß in der EU: Premiumhersteller bitten Merkel um Hilfe. Im Streit um Klimaschutzregeln der EU bittet die Autobranche einem Bericht zufolge die Bundeskanzlerin persönlich um Hilfe (Quelle: dpa/Alexander Rüsche)

Im Streit um Klimaschutzregeln der EU bittet die Autobranche einem Bericht zufolge die Bundeskanzlerin persönlich um Hilfe (Quelle: Alexander Rüsche/dpa)

Die Autobranche bittet einem Bericht zufolge Kanzlerin Angela Merkel (CDU) persönlich um Hilfe. Im Streit um Klimaschutzregeln der EU soll die Kanzlerin den deutschen Premium-Herstellern zur Seite stehen.

Streit um CO2-Ausstoß: Autoindustrie warnt vor Arbeitsplatzverlusten

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Autoindustrie (VDA), warnte Merkel in einem Brief vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" mit Berufung auf das Schreiben vom 8. Mai berichtet.

Wissmann: Premiumsegment wird kaputt reguliert

"Liebe Angela", schreibt Wissman laut Bericht, es dürfe nicht sein, dass "wir unser leistungsfähiges und starkes Premiumsegment, das fast 60 Prozent der Arbeitsplätze unserer Automobilhersteller in Deutschland ausmacht, über willkürlich gesetzte Grenzwerte buchstäblich kaputt regulieren lassen". Wissmann gehörte mit Merkel zusammen in früheren Jahren als Kabinettsmitglied zur Regierung Helmut Kohl.

EU will Spritverbrauch bis 2025 halbieren

Die Hersteller sollen nach Brüsseler Plänen vom Jahr 2025 an den Verbrauch auf im Durchschnitt drei Liter Kraftstoff je hundert Kilometer halbieren (CO2-Ausstoß 68 bis 78 Gramm). Die Branche hält diese Auflagen jedoch für nicht erfüllbar. Ausgangspunkt für den Konflikt ist ein Regelungsentwurf der EU-Kommission aus dem Juli vergangenen Jahres. Dieser wurde kürzlich vom federführenden Umweltausschuss im Europaparlament noch verschärft.

Große Autos aus Deutschland können nicht mithalten

Der Vorstoß aus Brüssel trifft besonders die deutschen Autohersteller wie Audi, BMW und Mercedes, weil sie im Durchschnitt etwas größere und deshalb auch schwerere Autos verkaufen als Konkurrenten wie Fiat, Toyota oder Ford.

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