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Mitsubishi Pajero: er setzte einen Rekord in Deutschland

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Mitsubishi Pajero: Spitze in Sport und Verkauf

17.06.2013, 13:59 Uhr | SP-X/hh

Mitsubishi Pajero: er setzte einen Rekord in Deutschland. Mitsubishi Pajero als robustes Freizeit-Vehikel (Quelle: Spotpress)

Mitsubishi Pajero für Jagd und Freizeit (Quelle: Spotpress)

Als meistverkaufter Geländewagen setzte der vor 30 Jahren eingeführte Mitsubishi Pajero in Deutschland einen Rekord. Gleichzeitig demonstrierte er seine eindrucksvolle Zuverlässigkeit im härtesten Off Road-Abenteuer der Welt: Bis heute siegte er bei 32 Rennen fünfzehnmal.

Doch nicht nur durch seine Siege schaffte es der Mitsubishi Pajero, deutsche Autokäufer für Geländewagen zu begeistern. Er war auch der erste Geländewagen mit Turbodiesel. Das und die flotten Linien und bemerkenswerte Fahreigenschaften machten ihn zum Bestseller: Von den bisher drei Millionen verkauften Pajeros setzte Mitsubishi 200.000 Exemplare in Deutschland ab.

Mitsubishi Pajero nach Raubkatze benannt

Benannt ist der Mitsubishi Pajero nach der in den südamerikanischen Andenstaaten beheimateten Raubkatze Leopardus pajeros. Es gab ihn in fünf Karosserie-Varianten: kurzer Zweitürer mit Festdach oder Verdeck sowie langer Viertürer mit Flach-, Semi- und Hochdach. Der Allradantrieb war zuschaltbar.

Mitsubishi Pajero mit guter Federung und Turbodiesel

Neuartig bei preiswerten Geländewagen war der Federungskomfort durch elliptische Blattfedern und Teleskopstoßdämpfer. Die innenbelüfteten Scheibenbremsen garantierten gute Bremswerte. Der 84 PS starke Turbodiesel-Vierzylinder war seiner Zeit so weit voraus, dass seine Technik sogar die Einführung seines 1991 vorgestellten Nachfolgers überlebte.

Pajero im spanischen ein vulgäres Schimpfwort

Die zweite Pajero-Generation V20 entwickelte sich mit dem weltweit ersten Multi-Mode-Allradantrieb und ABS, einem Fahrwerk mit Dreifach-Dämpferverstellung und 3,0-Liter-V6 mit Vierventiltechnik (ab 1996) ebenfalls zum Bestseller. In Spanien wurde der Pajero als Montero angeboten, weil Pajero dort als vulgäres Schimpfwort gilt.

Erfolgreicher als Nissan Patrol und Toyota Landcruiser

Sein gelungener Mix aus SUV-Komfort und klassischen Geländetalenten führten die Pajero-Produktion 1992 zu einem Allzeitjahreshoch von fast 175.000 Einheiten, deutlich mehr als seine direkten japanischen Konkurrenten Nissan Patrol und Toyota Land Cruiser. Tatsächlich war die Baureihe V20 so sehr Trendsetter, dass sie sogar bis 2012 und damit länger als ihr 1999 vorgestellter Nachfolger (Baureihe V60) produziert wurde. In Deutschland übernahm der Pajero V20 unter der Bezeichnung Pajero Classic bis 2006 die Rolle des  preiswerten Einsteigermodells.

Mitsubishi Pajero immer näher am Range Rover

Mit dem V60 ging die Jahresproduktion auf rund 100.000 Einheiten zurück. Technisch und preislich war der Pajero seit der dritten Generation mit dem Code V60 im automobilen Oberhaus angeordnet. Deutlich über 50.000 Euro kostete ein gut ausgestatteter Pajero V6 mit Benzindirekteinspritzung im Jahr 2003, damit maß sich Mitsubishi fast mit Range Rover oder Mercedes S-Klasse.

Wieder über 100.000 Stück

Ab 2006 rollte die vierte Pajero-Generation mit der Kennung V80 vom Band rollen lassen. Mit neuem Common-Rail-Vierzylinder-Diesel und 3,8-Liter-V6-Benziner gelang es dem optisch nur vorsichtig aufgefrischten V60, beim Verkauf erneut die 100.000-Einheiten-Jahresmarke zu übersteigen.

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