Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

Daimler: Kältemittel R134a verhindert weiterhin Zulassung in Frankreich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kältemittelstreit mit Daimler  

Frankreich beharrt auf Zulassungsstopp

29.07.2013, 10:11 Uhr | dpa, dpa-AFX, rtr

Der Kältemittelstreit zwischen Daimler und Frankreich wird zur Bürokratie-Schlacht. Nachdem der Autobauer wegen eines Gerichtsurteils vom Donnerstag auf ein baldiges Ende des Zulassungsstopps seiner Kompaktmodelle gesetzt hatte, kündigte die Regierung am Freitag in Paris nun eine Fortsetzung der Blockade an.

Daimler will rechtliche Schritte einleiten

Man werde auf die Kritik des Gerichts reagieren und eine entsprechende EU-Schutzklausel regelgerecht anwenden, wodurch die Zulassung von Daimlers Modellen der A-, B- und CLA-Klasse weiterhin untersagt bleibe, teilte das französische Umweltministerium mit. Ein Daimler-Sprecher nannte die Begründung für den Schritt "nicht nachvollziehbar". Man werde nun die erforderlichen rechtlichen Schritte einleiten.

In der betreffenden Schutzklausel, die Teil einer EU-Richtlinie zur Kfz-Genehmigung ist, heißt es unter anderem: Ein EU-Staat könne die Zulassung von Fahrzeugen für bis zu sechs Monate untersagen, wenn diese "ein erhebliches Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr darstellen oder die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit ernsthaft gefährden". In einem solchen Fall müsse das Land umgehend den Hersteller, die EU-Kommission und die übrigen Mitgliedstaaten die Gründe für seine Entscheidung mitteilen.

Daimler sieht Europarecht verletzt

Aus Daimler-Sicht könne die Schutzklausel mit den Argumenten Gesundheits- oder Umweltschutz in diesem Fall aber nicht greifen. "Denn in Europa sind nahezu alle Bestands- und Neufahrzeuge mit dem bewährten und sicheren Kältemittel R134a ausgerüstet und bleiben dies auch bis Ende 2016", sagte der Sprecher. Demnach könnten nicht nur die Daimler-Modelle von dem Zulassungsstopp betroffen sein.

Frankreich bekam Rückdeckung von der EU

Frankreich weigert sich seit Anfang des Monats, die Kompaktmodelle der Stuttgarter zuzulassen, die vom KBA nachträglich mit dem alten Klimaanlagen-Kältemittel R134a zertifiziert worden waren. Aus Brüssel hatte Paris für dieses Vorgehen Rückendeckung bekommen. Nach Sicht von Daimler und auch des KBA haben diese Typgenehmigungen aber europaweit Gültigkeit. Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte jüngst außerdem bemängelt, dass der Konzern von Frankreich noch keine offizielle Begründung für den Zulassungsstopp erhalten habe.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal