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Ford Thunderbird: Traumwagen aus Amerika

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Ford Thunderbird: Die amerikanische Design-Ikone

01.08.2013, 16:33 Uhr | Ulrich Feld

Ford Thunderbird: Traumwagen aus Amerika. Ford Thunderbird (Quelle: Hersteller)

Ford Thunderbird mit aufgesetztem Hardtop - eine Augenweide! (Quelle: Hersteller)

Der Ford Thunderbird (Donnervogel) kam 1955 als Antwort auf die kleinen Sportwagen aus Europa, aber vor allem auf die Corvette von Chevrolet. Er war ein echter Traumwagen, der als Stilikone der fünfziger Jahre einen Sturm der Begeisterung entfachte. Auch musikalisch wurde dem Wagen ein Denkmal gesetzt.

Gegen die ausladenden Karossen der damaligen US-Autoindustrie punktete der auch T-Bird genannte Ford Thunderbird mit seinen klaren und kantigen Linien. Sie wirkten nicht nur sportlich, sondern auch ungemein edel. Mit dem Hardtop aus Fiberglas wurde der Roadster zu einem eleganten Coupé und sah damit sogar fast noch besser aus. Sein Design wurde so populär, dass sogar Ferrari sich bei der Gestaltung des 250 Cabriolet vom Thunderbird inspirieren ließ.

Ford Thunderbird mit V8 gegen die Corvette

Wenn der Fahrer eines Ford Thunderbird das Gaspedal niederdrückte, machte unter der Haube ein V8-Motor mit üppigem Schub und tiefem Grollen auf sich aufmerksam. Gegen diese Maschine mit 4,8 bis 5,1 Litern Hubraum und einer Leistung von 193 bis 300 PS konnte die erste Corvette mit ihrem asthmatischen Sechszylinder nicht viel ausrichten. Bis zu 200 km/h erreichte der Ford Thunderbird damit. Dass Ford den Zweisitzer nach nur drei Jahren einstellte, trug nicht wenig zum Weiterbau der Corvette bei.

Ford Thunderbird wurde zum Hit und sorgte für Hits

Nicht nur Promis begeisterten sich für den Thunderbird - Ford wurde regelrecht überrannt. Am 22. Oktober 1954 begann der offizielle Verkaufsstart. Ford hatte mit einem Verkaufsvolumen von 10.000 Autos für das erste Produktionsjahr gerechnet - tatsächlich fanden über 16.000 Thunderbirds einen Käufer. Sehr bald entdeckte ihn auch die Popkultur. Viele Bands besangen den Ford Thunderbird in ihren Hits, so etwa schon im Jahr 1957 Gene Vincent and The Blue Caps in "Pink Thunderbird" oder später die Beach Boys in "Fun, Fun, Fun" ("...and she'll have fun, fun, fun till her Daddy takes the T-Bird away") oder Chuck Berry in "Jaguar and Thunderbird".

Ford Thunderbird 1956: Heck und Stoffdach waren neu

Für das Produktionsjahr 1956 verlegte Ford das Reserverad des Thunderbird als so genanntes Continental-Kit nach außen. Ansonsten änderte sich am Design nur wenig. Ein großer Fortschritt war allerdings das neue Klappverdeck, das sich mit wenigen Handgriffen öffnen und schließen ließ. Der Thunderbird des ersten Produktionsjahres hatte noch ein Zeltverdeck, das mühevoll über ein Gestänge gespannt werden musste und zudem nur dürftigen Wetterschutz bot.

Ford Thunderbird: Der letzte kam mit Bullauge

Der letzte Ford Thunderbird-Zweisitzer erschien im Jahr 1957 und verfügte über stärker akzentuierte Heckflossen und eine überarbeitete Front mit massiverer Stoßstange. Das Hardtop bekam ein Bullauge verpasst. Der Trend, die Autos mit immer mehr Chrom und Zierrat aufzurüsten, machte auch vor dem Ford Thunderbird nicht Halt.

Der Donnervogel setzt gewaltig Fett an

Die Käufer mochten ihn, mit über 21.000 Exemplaren war der letzte der so genannten Classic-Thunderbirds der meistverkaufte. Doch es half leider nichts, für den Zweisitzer hatte die Stunde geschlagen. Die Ford-Manager versprachen sich von einem viersitzigen Thunderbird nämlich noch weit höhere Verkaufszahlen. 1958 kamen darum die so genannten Square-Birds wahlweise als Coupé mit festem Dach oder als Cabrio. Sie waren 40 Zentimeter länger und gut eine halbe Tonne schwerer.

Der erste Donnervogel bleibt der schönste

Der Name blieb, neue Generationen legten das Erbe des ersten Thunderbird endgültig ab und hatten mit einem Sportwagen rein gar nichts mehr gemeinsam. Doch der erste Thunderbird entwickelte sich zu einem Klassiker. Ein gutes Exemplar kostet heute um die 50.000 Euro.

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