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Kältemittel-Streit: Daimler darf A- und B-Klasse in Frankreich verkaufen

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Kältemittel-Streit in Frankreich

Daimler darf wieder Autos verkaufen

27.08.2013, 15:22 Uhr | dpa

Mercedes setzt weiter auf das Kältemittel R-134a (Quelle: dpa)

Mercedes setzt weiter auf das Kältemittel R-134a (Quelle: dpa)

Erfolg für Daimler: Frankreich muss den Verkauf der Mercedes-Benz-Modelle zulassen. Im Kältemittel-Streit gab das oberste Verwaltungsgericht am Dienstag in Paris diese Entscheidung zugunsten des Autobauers bekannt.

Daimler: Zulassungsstopp war verhängt

Der schwäbische Autobauer war vor den Staatsrat gezogen, um den von der sozialistischen Regierung Mitte Juni verhängten Zulassungsstopp aufheben zu lassen. Mercedes verbaut in seinen Fahrzeugen weiterhin das als umweltschädlich geltende Kältemittel R134a.

Freude bei Daimler

In Stuttgart wurde die Entscheidung begrüßt: "Der Conseil d'Etat hat unsere Rechtsauffassung bestätigt und die Zulassungsblockade in Frankreich mit sofortiger Wirkung aufgehoben", hieß es bei Daimler.

Auslieferung von Fahrzeugen nicht möglich

Laut Daimler konnten mehr als 4500 Fahrzeuge der A-, B-, SL- oder CLA-Klasse nicht ausgeliefert werden. Die französischen Behörden wollten den Autobauer zwingen, in neuen Modellen das modernere Kältemittel R1234yf einzusetzen.

Vorwurf: Umgehung von Umweltvorschriften

Sie werfen dem Konzern unzulässige Umgehung von EU-Umweltvorschriften vor. Daimler verweist auf Sicherheitstests, bei denen das neue Kältemittel R1234yf Feuer gefangen und giftiges Gas freigesetzt hatte.

Kältemittel nur bei Franzosen umstritten

Das Kraftfahrtbundesamt genehmigte Daimler die Verwendung des alten Kältemittels. Außer Frankreich erkennen das alle EU-Staaten an.

27.08.2013, 15:22 Uhr | dpa

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