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Schwacke-Restwert: Porsche Cayenne Diesel ist das wertstabilste Auto Deutschlands

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Schwacke-Restwert  

Porsche Cayenne Diesel ist das wertstabilste Auto Deutschlands

28.10.2013, 16:55 Uhr | SP-X

Schwacke-Restwert: Porsche Cayenne Diesel ist das wertstabilste Auto Deutschlands. Schwacke-Restwert: Porsche Cayenne Diesel ist das wertstabilste Auto Deutschlands (Quelle: Hersteller)

Schwacke-Restwert: Porsche Cayenne Diesel ist das wertstabilste Auto Deutschlands (Quelle: Hersteller)

Ein SUV ist das wertstabilste Auto in Deutschland: Der Porsche Cayenne S Diesel holt sich diesen Titel. Das geht aus einer Schwacke-Studie hervor, wonach das Luxus-SUV nach drei Jahren noch 77,3 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises erzielt.

Restwert-Analyse von Schwacke: SUV sind wertstabil

Generell sind edle Allradler recht wertstabil: Mit dem VW Touareg 3,0 V6 TDI Blue Motion (67,7 Prozent) und dem BMW X6 30d (66,5 Prozent) erreichen zwei weitere Modelle einen besseren Restwert als die wertstabilsten Fahrzeuge aller anderen Klassen.

Der Mini ist auch gebraucht beliebt

Bei den Kleinwagen landet das Lifestyle-Modell Mini Cooper mit einem Restwert von 66 Prozent an der Spitze, in der Kompaktklasse bietet der Nissan Qashqai+2 2.0 mit einem Restwert von 63,6 Prozent den geringsten Wertverlust. Beide Modelle sind bereits als Neuwagen sehr gefragt, was auch die auf dem Gebrauchtmarkt erzielbaren Preise hoch hält.

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Hoher Restwert für den VW Sharan

Gleiches gilt für den VW Passat Variant 2,0 TDI 4Motion DSG Blue Motion Technology, der nach drei Jahren noch 62,1 Prozent des Listenpreises erzielt. In der oberen Mittelklasse ist der BMW 525d mit seinem Restwert von 55,6 Prozent das Maß der Dinge, bei den Vans ist es der VW Sharan 2,0 TDI Blue Motion Technology mit 62,4 Prozent.

Wertverlust in den ersten drei Jahren am größten

Der Wertverlust ist in den ersten drei Jahren nach Erwerb des Fahrzeugs der mit Abstand größte Kostenfaktor beim Neuwagenkauf. Je größer und teurer das Auto, desto mehr Geld geht verloren - sowohl absolut als auch relativ gesehen. Wer die Verluste in Grenzen halten will, sollte keinen besonders exotischen Geschmack haben. Denn bekannte und beliebte Autos finden schneller einen neuen Besitzer und erzielen höhere Preise.

Auf die Motorisierung kommt es an

Auch die Motorisierung spielt für die Wertentwicklung eine wichtige Rolle. Alltagsautos finden mit sparsamen Antrieben die meisten Interessenten. Vor allem vor dem Hintergrund immer weiter steigender Spritpreise sollte also besser auf PS verzichtet werden - es sei denn, es handelt sich um einen Sportwagen. Zu Langstreckenfahrzeugen und SUV passen am besten Dieselmotoren mit ihrem relativ geringen Verbrauch, Kleinwagen sollten hingegen in der Regel mit dem preiswerteren und kultivierteren Benziner ausgestattet werden.

Manch Ausstattungsextra kann ein Klotz am Bein werden

Apropos Ausstattung. Hier sind mittlerweile Extras wie Klimaanlage und Radio Pflicht. Auch an der Sicherheit sollte nicht gespart werden. Die weiteren Extras richten sich nach der Fahrzeugklasse. Während eine Lederausstattung im Kleinwagen eher nicht für einen Käuferansturm sorgt, ist sie etwa in der Oberklasse unabdingbar. Einige Extras bleiben, obwohl beim Neuwagen gefragt, beim Gebrauchten ohne Einfluss auf den Preis. Das teure festeingebaute Navi etwa ist nach einigen Jahren veraltet und für den Neubesitzer nicht mehr viel wert.


Gedeckte Farben bevorzugt

Bei der Farbwahl sollte man auf den Massengeschmack setzen. Nicht zuletzt deshalb wird der überwiegende Teil aller Neuwagen auch in den Tönen Schwarz, Grau und Silber verkauft - damit kann fast jeder Zweitbesitzer leben. Schwieriger wird der Wiederverkauf von modisch lackierten Autos - aktuell etwa braunen oder bronzefarbenen Modellen. Moden ändern sich eben meist schnell. Auch bei der Innenausstattung sollte man daher Zurückhaltung walten lassen.

Reinigung vor Verkauf kann kleine Wunder bewirken

Zu guter Letzt spielt auch die Psychologie beim Gebrauchtwagenkauf eine Rolle. Wer etwa zum Jahresende ein neues Auto kauft, sollte den Termin der Neuzulassung ruhig etwas nach hinten schieben. Denn dann steht in den Papieren in der Spalte Erstzulassung der Januar des Folgejahres. Ein kleiner Vorteil bei der Verhandlung. Vergrößert werden kann dieser durch eine pflegliche Behandlung während der Laufzeit und eine gründliche Endreinigung vor dem Verkauf. Denn das Auge kauft letztlich mit.

Junger Gebrauchter als Kauftipp

Und dann gibt es noch einen Tipp, das Restwertrisiko zu senken: Wer selbst statt eines Neuwagens einen jungen Gebrauchten kauft, kann vom hohen Wertverlust der Neufahrzeuge gerade in den ersten Jahren nach der Erstzulassung profitieren.

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