Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

Von Bußgeldkatalog bis Punktesystem: Das ändert sich 2014 für Autofahrer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neuerungen 2014  

Das ändert sich für Autofahrer

31.03.2014, 12:12 Uhr | dpa-tmn, auto-medienportal.net

Von Bußgeldkatalog bis Punktesystem: Das ändert sich 2014 für Autofahrer. Für das Jahr 2014 müssen Autofahrer einige Neuerungen beachten.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für das Jahr 2014 müssen Autofahrer einige Neuerungen beachten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In diesem Jahr kommen auf Autofahrer einige Änderungen zu, die weit über das neue Flensburger Punktesystem hinausgehen. Vor allem in den Bereichen Verbraucherschutz, Recht und Touristik stehen Neuerungen auf der Agenda für 2014.

Neues Punktesystem ab Mai

In Deutschland tritt ab dem 1. Mai ein neues Punktesystem in Kraft. Anstatt der bisherigen 18 Punkte gibt es dann nur noch acht, die Eintragungsgrenze liegt dann bei 60 statt 40 Euro. Die Pflichtseminare sowie die Verlängerung der Tilgungsfrist bei neuen Verstößen fallen weg. Zudem werden ausschließlich sicherheitsgefährdende Verstöße gespeichert.

Auch neu ab Mai: Bußgeldkatalog

Im Zusammenhang mit dem neuen Punktesystem gibt es zum 1. Mai auch Änderungen im Bußgeldkatalog. Das Benutzen des Mobiltelefons während der Fahrt, das Fahren ohne Begleitung bei unter 18-Jährigen, aber auch die Nutzung von Sommerreifen bei Eis und Schnee oder die Missachtung des polizeilichen Haltegebots werden teurer, teilte der ADAC mit.


Warnwestenpflicht auch für private Fahrer

Ab Juli 2014 gilt auch in Deutschland die Warnwestenpflicht. Dann muss in jedem Fahrzeug eine Warnweste (Europäische Norm EN 471) vorhanden sein. Bislang waren in Deutschland ausschließlich Berufskraftfahrer von dieser Regelung betroffen.

Idiotentest wird vereinheitlicht

Durch eine Reform der MPU (medizin-psychologische Untersuchung) sollen die Verfahren der Untersuchung transparenter und einheitlicher gemacht werden.

Kfz-Steuer: CO2-Grenze sinkt weiter

Für alle Autos, die 2014 erstmals zugelassen werden, gilt eine niedrigere Freigrenze beim CO2-basierten Anteil der Kfz-Steuer. Der Grenzwert sinkt von 110 auf 95 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer. Für jedes Gramm CO2 mehr werden 2 Euro berechnet. Der hubraumabhängige Steueranteil bleibt gleich: Je angefangene 100 Kubikzentimeter fallen 2 Euro für Benziner und 9,50 Euro für Diesel an. Die Steuerbefreiung von maximal 150 Euro für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6 entfällt zum 1. Januar 2014.

Neuwagen: Reifendruckkontrolle wird Pflicht

Ab November 2014 müssen alle Neuwagen mit einem automatischen Kontrollsystem für den Reifendruck ausgestattet sein. ACE-Jurist Volker Lempp hält das für eine sinnvolle Vorschrift zur Verbesserung der Verkehrssicherheit: "85 Prozent aller Reifenplatzer sind auf schleichenden Druckverlust des Pneus zurückzuführen."

Auto 
Wie verändert sich das Punktesystem für Fahrer?

ADAC-Experte gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. zum Video

Fernstraßen mit drei Spuren und Grünstreifen

Fernstraßen, die ab 2014 neu angelegt, um- oder ausgebaut werden, bekommen laut dem ACE einen breiten, grün eingefärbten Mittelstreifen zur klaren Trennung der Fahrtrichtungen. Außerdem sollen künftig auf Fernstraßen drei Fahrstreifen die Regel sein, wobei die mittlere Spur abwechselnd mal in der einen, mal in der anderen Fahrtrichtung als Überholstreifen zur Verfügung steht.

Schweiz: Lichtpflicht auch am Tag

In der Schweiz gilt ab dem 1. Januar 2014 die Lichtpflicht am Tag. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 1970 zum ersten Mal zugelassen worden sind. Für Fahrlehrer und Berufskraftfahrer gilt ebenfalls ab Anfang Januar eine neue Promille-Grenze von 0,1.

Autofahren in Polen wird teurer

In Polen soll 2014 das Netz der mautpflichtigen Straßen ausgeweitet werden.

EU-weiter Halterdatenaustausch

Bei acht verkehrssicherheitsrelevanten Verstößen (u.a. Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlicht- und Überholverstößen) wird der EU-weite Halterdatenaustausch die Zustellung von ausländischen Bußgeldbescheiden beschleunigen.

Verkehrssünder werden überall verfolgt

Damit können auch deutsche Behörden ausländische Verkehrssünder effektiver verfolgen. Zudem sollen Betroffene künftig in ihrer Landessprache über diesen Verstoß und ihre Rechte informiert werden.

Führerscheinprüfung mit Videos

Schon seit April gilt: Die theoretische Führerscheinprüfung enthält künftig auch bewegte Bilder. Zu zwei Fragen werden künftig am Bildschirm kurze animierte Videosequenzen gezeigt, die fünfmal angesehen werden können. Dadurch sollten typische Gefahrensituationen anschaulicher dargestellt werden, erläutert der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Gerhard von Bressensdorf. Die anderen Fragen sind weiter Textfragen mit einer oder mehreren richtigen Antworten.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Welche Neuerung für 2014 finden Sie am sinnvollsten?
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal