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VW Brasilien: Keine Ausnahme für den Bulli

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Nach 56 Jahren Bauzeit  

Keine Ausnahme für den Bulli

19.12.2013, 14:49 Uhr | dpa-AFX

VW Brasilien: Keine Ausnahme für den Bulli. VW Transporter "Last Edition": Der letzte VW T2 Bulli (Quelle: Hersteller)

VW Transporter "Last Edition": Der letzte VW T2 Bulli (Quelle: Hersteller)

Alles hat ein Ende, auch die gefühlt ewig andauernde Produktion des VW Transporters Bulli vom Typ T2. Da ab nächstem Jahr auch in Brasilien die Airbag- und ABS-Pflicht für Neuwagen gilt, sind nun die Tage des Ur-Vans endgültig gezählt.

VW Bulli: 56 Jahre in Brasilien produziert

Für den VW-Bulli-Transporter soll es in Brasilien nach 56 Jahren Produktion keine Ausnahme von den ab 2014 geltenden neuen Sicherheitsvorschriften geben. Damit dürfte das zum Ende dieses Jahres geplante Auslaufen der Produktion besiegelt sein. Die nationale Verkehrsbehörde Contran beschloss nach Angaben von Städteminister Aguinaldo Ribeiro, dass die Airbag- und ABS-Pflicht für Neufahrzeuge ohne Ausnahme in Kraft treten werde. Bislang gibt es für den Bulli weder das eine noch das andere.

Sicherheit und Menschenleben haben Vorrang

Die neue Regeln dienten dazu, die Sicherheit zu erhöhen. "Wir haben schon viele Leben im Verkehr verloren", sagte der Minister. Das Argument, dass durch die Weiterproduktion Arbeitsplätze gesichert würden, sei zwar gerecht. "Aber die Sicherheit und die Leben der Menschen hat keinen Preis." Ein Ministeriumssprecher sagte, man habe in den vergangenen Jahrzehnten schon "viel Geduld" mit dem als Kombi bekannten Bulli gehabt.

VW-Bulli-Produktion: Letzte Stunde hat geschlagen

Die Produktion werde eingestellt werden müssen. "Irgendwann ist die Stunde einmal da", so der Sprecher. Finanzminister Guido Mantega hatte diese Woche Hoffnungen geschürt, dass möglicherweise für den Bulli eine Ausnahme von den Sicherheitsregeln gemacht werden könne, und VW hatte für diesen Fall signalisiert, eine Fortführung der Produktion zu prüfen.

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