Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

Steuerbetrug bei Mercedes, BMW & Opel: Griechische Behörden ermitteln

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Steuer-Ungereimtheiten  

Griechische Behörden ermitteln gegen Mercedes-Benz & Co.

20.12.2013, 14:21 Uhr | t-online.de

Steuerbetrug bei Mercedes, BMW & Opel: Griechische Behörden ermitteln. Die aktuelle Mercedes S-Klasse wird offenbar sehr günstig an griechische Importeure abgegeben (Quelle: Hersteller)

Die aktuelle Mercedes S-Klasse wird offenbar sehr günstig an griechische Importeure abgegeben (Quelle: Hersteller)

Deutsche Autohersteller sind ins Fadenkreuz der griechischen Steuerbehörden geraten: Sie ermitteln wegen möglichen Steuerbetrugs gegen Mercedes-Benz, BMW und Opel. Das berichtet "Der Spiegel".

Anlass für die Untersuchungen sind extrem niedrige Verrechnungspreise, zu denen die deutschen Unternehmen ihre Fahrzeuge an die Vertriebsgesellschaften in Griechenland abgeben. Dieser Preis ist die Grundlage für eine Reihe von Steuern: Je niedriger er ausfällt, desto geringer sind die Einnahmen des griechischen Staats von der Mehrwertsteuer über die Registrierungsabgabe bis zur Luxussteuer.

S-Klasse für nur gut 20.000 Euro

Mercedes-Benz stellt für eine S-Klasse beispielsweise dem hauseigenen Importeur nur 22.135 Euro in Rechnung. Der Verkaufspreis liegt bei mehr als dem Vierfachen.

Mercedes AMG S 63 
Die S-Klasse als High-Performance-Auto

AMG garantiert souveräne Fahrleistungen beim V8 mit 900 Newtonmeter. Video

Mehrere Autohersteller betroffen

Theodoros Floratos, der Direktor der griechischen Behörde zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität (SDOE), sagte dem Nachrichten-Magazin: "Wir ermitteln gegen eine Reihe internationaler Automobilfirmen wegen möglicher Steuervergehen."

Hersteller weisen Schuld von sich

Mercedes-Benz und BMW beteuern, die Verrechnungspreise basierten auf internationalen Steuerstandards. Sie stünden in Einklang mit den OECD-Regeln und dem europäischen Recht. Grund für die niedrigen Verrechnungspreise sei der Einbruch des griechischen Automobilmarktes.

Händler sollen stark rabattieren können

Die Händler sollen durch die günstigen Einkaufspreise in die Lage versetzt werden, potentielle Kunden mit einem hohen Rabatt zu locken. Müssten die Hersteller ihre Verrechnungspreise erhöhen, würden noch weniger Autos verkauft, und der griechische Staat würde noch weniger einnehmen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Handbremse vergessen 
Eigentlich wollte er nur das wegrollende Auto stoppen

Doch dann macht er einen fatalen Fehler und es kommt noch dicker. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal