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VW Golf doch kein Lieblingsauto: ADAC weist Schummelvorwürfe zurück

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ADAC  

Wurden die Wahlen zum "Gelben Engel" manipuliert?

14.01.2014, 19:45 Uhr | dpa, t-online.de

VW Golf doch kein Lieblingsauto: ADAC weist Schummelvorwürfe zurück. Wurden die Wahlen zum ADAC-Preis "Gelber Engel" manipuliert? (Quelle: imago/Stefan Zeitz)

Wurden die Wahlen zum ADAC-Preis "Gelber Engel" manipuliert? (Quelle: Stefan Zeitz/imago)

Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet, soll es bei der Wahl zum ADAC-Preis "Gelber Engel" zu Ungereimtheiten gekommen sein. So sollen deutlich mehr Stimmen ausgewertet worden sein, als tatsächlich abgegeben wurden. Der ADAC weist die Vorwürfe zurück.

ADAC-Sieger: Nur 3409 statt 34.299 Stimmen für den VW Golf

Angeblich soll die Führung der Kommunikationsabteilung bei der Wahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" erheblich manipuliert haben: Ein ADAC-Papier vom Dezember 2013 nennt laut dem Bericht als offizielles Endergebnis für den Gewinner des "Gelben Engels 2014", den VW Golf, 34.299 Stimmen. Wie die Zeitung weiter berichtet, haben aber tatsächlich wohl nur 3409 Mitglieder für den Bestseller aus Wolfsburg gestimmt.

Der Club weist die Manipulationsvorwürfe zurück

ADAC-Sprecherin Marion-Maxi Hartung sagte dazu am Dienstag in München: "Wir haben keine Zahlen manipuliert."

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"Gelber Engel": Deutschlands wichtigster Autopreis

Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wäre das ein Schlag für die Glaubwürdigkeit des Autoclubs. Denn laut Eigenwerbung ist der "Gelbe Engel" Deutschlands wichtigster Autopreis, können sich doch zumindest theoretisch knapp 19 Millionen Mitglieder des ADAC an der Wahl beteiligen.

Hersteller nutzen das ADAC-Sieger-Siegel für Werbezwecke

Auch die Hersteller setzen auf den Nimbus des Preises und zitieren die Ergebnisse in der Werbung für ihre Modelle. Wenn aber schon wenige tausend Stimmen für den jeweiligen Sieger genügen, würde das den Wert der Auszeichnung wohl schmälern.

ADAC räumt "Ungereimtheiten" in vergangenen Jahren ein

Auch im Vorjahr soll es laut "Süddeutscher Zeitung" zu Ungereimtheiten gekommen sein. Dem "SZ"-Bericht zufolge sprach der ADAC im Jahr 2012 von 290.000 Teilnehmern der Abstimmung, tatsächlich seien aber nur 76.000 gültige Stimmen gezählt worden.

Verbindliches Regelwerk für den Preis

ADAC-Sprecherin Hartung räumte "einige Unklarheiten" in den vergangenen Jahren ein. Diese seien jetzt beseitigt worden. "Bislang gab es bei der Wahl zum "Lieblingsauto" kein verbindliches Regelwerk, was nach Veröffentlichung der Ergebnisse gelegentlich zu Nachfragen von einzelnen Herstellern geführt hat", teilte die ADAC-Sprecherin mit. "So wurden beispielsweise im Jahr 2013 in der Kategorie "Lieblingsauto" überproportional viele ungültige Stimmen abgegeben und entsprechend aus der Wertung genommen."

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