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ADAC gegen Süddeutsche Zeitung: Die Auseinandersetzung wird schärfer

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ADAC gegen Süddeutsche Zeitung  

Die Auseinandersetzung wird schärfer

16.01.2014, 14:47 Uhr | mid, dpa, t-online.de

ADAC gegen Süddeutsche Zeitung: Die Auseinandersetzung wird schärfer. Wurden die Wahlen zum ADAC-Preis "Gelber Engel" manipuliert? (Quelle: imago/Stefan Zeitz)

Wurden die Wahlen zum ADAC-Preis "Gelber Engel" manipuliert? (Quelle: Stefan Zeitz/imago)

Die Auseinandersetzung zwischen dem ADAC und der "Süddeutschen Zeitung" wird schärfer. Der Automobilclub hat jetzt erneut in aller Schärfe Manipulationsvorwürfe bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen zurückgewiesen. Es handele sich dabei um "Unterstellungen und Unwahrheiten".

ADAC stänkert gegen SZ

Karl Obermair, Vorsitzender der ADAC-Geschäftsführung, sagte, er könne nur versichern, dass die vier Buchstaben "ADAC" richtig abgedruckt worden seien. Im übrigen sei nichts älter als die Tageszeitung von gestern: "Mit der packt man den Fisch ein." Die SZ hat die Vorwürfe bislang nicht kommentiert.

VW Golf 7 ist "Lieblingsauto"

Die Leser der Kundenzeitschrift "Motorwelt" hatten den VW Golf nach ADAC-Angaben mehrheitlich zum "Lieblingsauto" gewählt. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" sollen die Zahlen bei der Abstimmung manipuliert worden sein. Wie viele Leser sich tatsächlich an der Abstimmung beteiligt hatten, teilte der ADAC auch anlässlich der Preisverleihung nicht mit.

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VW-Boss hält sich raus

VW-Chef Martin Winterkorn, der den Preis für das Lieblingsauto in München entgegennahm, wollte sich nicht zu den Manipulationsvorwürfen äußern. "Das sollte die "Süddeutsche Zeitung" mit dem ADAC ausmachen, da halte ich mich raus", sagte er. "Ich glaube nicht, dass hier der Eindruck entstanden ist, dass hier ein Klüngel vorhanden ist."

"Hochrepräsentatives Abbild"

Auf Nachfrage der Moderatorin Nina Ruge sagte Obermair, der Kern des Vorwurfs bestehe doch darin, dass angeblich nur einige tausend Stimmen ausgewertet worden seien. Bei gängigen Umfragen zur Beliebtheit von Politikern genügten dagegen schon einige hundert Befragte. Er könne versichern, dass das Ergebnis ein "hochrepräsentatives Abbild der Meinungen unserer Mitglieder" darstellt.

Image des ADAC beschädigt?

Vertrauen sei das wichtigste Gut des Autoclubs, sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer im Interview des Radiosenders WDR 5. Sollte sich der Verdacht einer möglichen Manipulation bei der Wahl zum "Gelben Engel" bestätigen, sei das Image des ADAC stark beschädigt.

"Undurchsichtige" Strukturen

Laut Dudenhöffer gebe es zwei Gesichter des Clubs: Auf der einen Seite die gelben Pannenhelfer, die für die vielen Autofahrer ein Segen seien. Auf der anderen Seite der ADAC als mächtige Interessenvertretung. "Die Strukturen des Clubs sind sehr undurchsichtig", fügte Dudenhöfer an.

Das sind die Preisträger

Insgesamt wurden beim "Gelben Engel" neun Preise verliehen. VW siegte auch in den Kategorien "Familienauto" und "Eco-Auto", während BMW in den Bereichen "Reiselimousine" und "Qualität" gewann und zudem als beste Marke geehrt wurde. Daimlers Smart fortwo ed wurde bestes "Stadtauto". Der Preis für "Innovation und Umwelt" ging an die Motorrad-Stabilitätskontrolle von Robert Bosch.

Schumi geehrt

Der seit einem Skiunfall im künstlichen Koma liegende Michael Schumacher wurde vom ADAC als Persönlichkeit des Jahres geehrt.

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