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CO2 als Kältemittel: Deutsche Autohersteller entwickeln gemeinsam

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CO2 als Kältemittel  

Deutsche Autohersteller entwickeln gemeinsam

23.01.2014, 17:26 Uhr | t-online.de

CO2 als Kältemittel: Deutsche Autohersteller entwickeln gemeinsam. CO2 als Kältemittel: Deutsche Autohersteller entwickeln gemeinsam (Quelle: imago/Oliver Hardt)

CO2 als Kältemittel: Deutsche Autohersteller entwickeln gemeinsam (Quelle: Oliver Hardt/imago)

Unter der Leitung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) kooperieren die deutschen Autohersteller bei der Entwicklung von Klimaanlagen, die mit Kohlenstoffdioxid (CO2) betrieben werden. Dadurch möchte die Branche möglichst schnell eine Alternative zum umstrittenen Kältemittel R1234yf anbieten.

Deutsche Hersteller entwickeln Baukasten-System

Die deutschen Hersteller entwickeln ein Baukastensystem für sichere und umweltfreundliche CO2-Klimaanlagen. Das berichtet "Auto Bild" in der aktuellen Ausgabe. CO2-Klimaanlagen gelten als sichere und umweltfreundliche Alternative zu Anlagen mit dem umstrittenen Kältemittel R1234yf.

CO2-Kompressoren erfordern neue Produktionsanlagen

Die deutschen Autobauer kooperieren unter Regie des VDA, um die Entwicklungskosten zu verringern. Denn zum Bau von CO2-Anlagen sind neue Produktionsanlagen erforderlich, weil die Kompressoren höheren Drücken standhalten müssen. Die DIN-Richtlinien für normierte Bauteile sollen schon im März veröffentlicht werden.

Erste Produktionsaufträge für Mitte 2014 erwartet

Ein Sprecher von Mercedes bestätigte, dass Mitte des Jahres die ersten Produktionsaufträge vergeben werden sollen. Seit Dezember laufen bereits Prototypen von Mercedes B-, C- und S-Klasse mit CO2-gekühlter Klimatisierung.

Auch R1234yf-Beführworter Opel ist mit dabei

An der Arbeitsgruppe des Automobilverbands beteiligt sich auch Opel, bisher ein Befürworter von R1234yf. Opel betont aber, das Mitwirken habe "keinen Einfluss auf die Unternehmensstrategie".

R1234yf setzt bei Bränden Flusssäure frei

Das Kältemittel R1234yf ist umstritten, weil es im Falle eines Brands innerhalb kurzer Zeit zu lebensgefährlichen Mengen von Fluorwasserstoff (Flusssäure) kommen kann. Ein Brandversuch der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit einem Citroën C4 Picasso zeigte, dass sich bereits nach fünf Minuten 45 ppm (parts per million) Fluorwasserstoff gebildet haben - eine Konzentration von 50 ppm verursacht irreversible Gesundheitsschäden. Bei ungünstigen Luftverhältnissen sei sogar mit weit höheren Konzentrationen zu rechnen, warnt Verkehrsberater Axel Friedrich, der den Test für die DUH betreute.

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