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ADAC-Managerin schickt Sohn mit ADAC-Jet in den Urlaub

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Managerin schickte Sohn mit ADAC-Jet in den Badeurlaub

29.01.2014, 18:52 Uhr | dpa, t-online.de

ADAC-Managerin schickt Sohn mit ADAC-Jet in den Urlaub. ADAC-Rettungsflieger im Einsatz (Quelle: ADAC)

ADAC-Rettungsflieger im Einsatz (Quelle: ADAC)

Bei der privaten Nutzung der Rettungsflotte des ADAC durch das Topmanagement kommen immer mehr Details ans Licht. Eine Ex-Managerin des Clubs schickte laut "Bild"-Zeitung den Sohn mit dem ADAC-Flieger in den Badeurlaub.

Zwei Plätze im ADAC-Rettungsflieger

Der Vorfall, über den die "Bild"-Zeitung berichtet, ereignete sich bereits im August 2012. Der Sohn der Managerin und ein Freund wollten in den Badeurlaub nach Ägypten, verpassten jedoch ihren Flug. Daraufhin organisierte die Managerin den beiden Jungs Plätze im ADAC-Rettungsflieger.

Die Maschine flog ohnehin samt Notarzt und intensivmedizinischer Ausrüstung in den Badeort Scharm El-Scheich am Roten Meer, um dort einen Patienten abzuholen. Die Jungen belegten auf ihrem Gratisflug aber die beiden Notsitze, die in solchen Fällen eigentlich für Angehörige vorgesehen sind.

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Managerin unterschrieb Auflösungsvertrag

Der Vorfall flog allerdings auf. Die ADAC-Innenrevision stellte einen Verstoß gegen ADAC-Richtlinien fest. Wegen des Missbrauchs des Fliegers verlor die Managerin wohl letztendlich ihren Job. Die Frau unterschrieb später einen Auflösungsvertrag. Der ADAC bestätigte inzwischen den Bericht.

Maßnahme zur Außendarstellung der Luftrettung

Der "Stern" berichtet derweil über weitere Flüge von ADAC-Topmanagern mit den Hubschraubern der ADAC-Luftrettung: Auch die 18 Vorsitzenden der Regionalclubs des ADAC durften mit den gelben Rettungshubschraubern in die Luft gehen.

Der ADAC gestand gegenüber dem Magazin ein, dass dies "im Zusammenhang mit der Außendarstellung der Luftrettung" möglich gewesen sei. "Allerdings nicht, um damit von A nach B zu fliegen", so ein Sprecher. Bei solchen Veranstaltungen zeige der ADAC auch seine Maschinen, die dann zu Demonstrationsflügen eingesetzt würden. "Wir nehmen auch Journalisten mit, um denen beispielsweise mal zu zeigen, wie laut es in einem Hubschrauber ist."

ADAC-Präsident kündigt Reformen an

Der ADAC-Präsident kündigte unterdessen Reformen an: "Wir glauben, dass wir nur durch eine grundlegende Reform die aktuellen Schwachstellen beheben können", teilte Meyer mit. Die Struktur des Vereins und seiner wirtschaftlichen Aktivitäten werde daher überprüft.

Die Mitglieder sollen mehr eingebunden werden. In einer außerordentlichen Hauptversammlung soll die Neuausrichtung beschlossen werden.

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