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ADAC-Pannenstatistik: Nur vier Prozent der Einsätze werden bewertet

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ADAC-Pannenstatistik  

Angeblich nur vier Prozent der Einsätze bewertet

06.02.2014, 17:35 Uhr | t-online.de

ADAC-Pannenstatistik: Nur vier Prozent der Einsätze werden bewertet. ADAC-Pannenstatistik: Nur jeder 25. Einsatz wird berücksichtigt.  (Quelle: imago/Sven Lambert)

ADAC-Pannenstatistik: Nur jeder 25. Einsatz wird berücksichtigt. (Quelle: Sven Lambert/imago)

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die "Auto Bild", dass nur noch vier Prozent aller Einsätze in die jährlich veröffentlichte ADAC-Pannenstatistik einfließen. Damit hätte sich die Zahl der berücksichtigten Fälle seit 2007 um mehr als die Hälfte verringert.

96 Prozent der Einsätze blieben unberücksichtigt

Insgesamt gab es für die Straßenwacht und die Straßendienstpartner, die im Auftrag des ADAC ebenfalls Hilfe leisten, fast 4,2 Millionen Einsätze, heißt es. 96 Prozent dieser Pannen seien in der Pannenstatistik jedoch nicht enthalten. Das geht aus einem aktuellen "Factsheet ADAC Pannenstatistik" hervor, das dem Magazin vorliegen soll.

ADAC-Pannenstatistik: Ausnahmen sind die Regel

Unberücksichtigt blieben demnach für 2013 rund 1,6 Millionen Einsätze der Straßendienstpartner, 140.000 Einsätze im Auftrag der Hersteller-Mobilitätsgarantien, Pannen an Fahrzeugen, die jünger als ein oder älter als sechs Jahre seien, Modelle mit zu geringen Zulassungszahlen sowie alle Fälle, in denen die Panne vom Fahrer verursacht wurde, etwa bei einer Fehlbetankung.

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ADAC lässt Anfrage unbeantwortet

Die Anfrage nach einer numerischen Aufschlüsselung dieser Fallgruppen für die Jahre 2007 bis 2012 blieben seitens des Clubs mit Verweis auf die bevorstehende Veröffentlichung der 2013er Statistik Ende Februar in großen Teilen unbeantwortet, heißt es in der Zeitschrift.

Berücksichtigte Fälle sind um die Hälfte geschrumpft

Aus den jährlichen Mitteilungen des ADAC zur Pannenstatistik sei ersichtlich, dass die Zahl der berücksichtigten Fälle innerhalb von nur fünf Jahren um mehr als die Hälfte geschrumpft sei. Laut "Auto-Bild" konnte der ADAC keine plausible Erklärung für diese Entwicklung liefern.

"Auto Bild" wirft ADAC verzerrte Darstellung vor

Bereits in der vergangenen Woche berichtete die "Auto Bild" am Beispiel der Mercedes E-Klasse von einer verzerrten Darstellung in der ADAC-Pannenstatistik: Vor gut vier Jahren fielen wegen Injektoren-Problemen zigtausend Mercedes mit dem Dieselmotor OM 651 aus - vor allem neue E-Klassen.

Mercedes E-Klasse trotz Motorproblemen "gut"

So sollen im Winter 2009/2010 pro Woche bis zu 4500 Autos betroffen gewesen sein. In der ADAC-Pannenstatistik schnitt die E-Klasse dennoch hervorragend ab: 2009, als die "Injektoren-Krise" ihren Höhepunkt erreichte, lag die E-Klasse mit dem Prädikat "gut" auf einem ordentlichen sechsten Platz. Naheliegend also, dass der ADAC zwar zu einer Vielzahl von Mercedes E-Klassen mit Injektoren-Problemen gerufen wurde, die Fälle aber nicht gezählt wurden.

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