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ADAC holt Hans-Jürgen Papier und Jürgen Heraeus als Berater

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Aufarbeitung der ADAC-Affäre  

Autoclub holt Hans-Jürgen Papier und Jürgen Heraeus als Berater

14.02.2014, 12:54 Uhr | t-online.de, dpa

ADAC holt Hans-Jürgen Papier und Jürgen Heraeus als Berater. ADAC holt den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier (im Bild) und Jürgen Heraeus als Berater (Quelle: imago/Zentrixx)

ADAC holt den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier (im Bild) und Jürgen Heraeus als Berater (Quelle: Zentrixx/imago)

Nach dem Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer soll es bei dem Autoclub vorerst keine weiteren personellen Veränderungen geben. Allerdings holt sich der ADAC nun prominente Berater ins Haus.

ADAC holt zwei Berater

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier (70), wird als Mitglied des Beirates den ADAC bei seinem Reformprozess begleiten. Papier ist damit nach Dr. Jürgen Heraeus der zweite Berater, der dem ADAC in seiner Krise zur Seite stehen soll. "Der ADAC hat sich einen Neuanfang verschrieben. Neben den anstehenden Reformen, muss Transparenz und Offenheit gelebt werden. Nur so kann verloren gegangenes Vertrauen zurück gewonnen werden. Ich möchte dazu beitragen, dass der Reformprozess gelingt und der ADAC seine Glaubwürdigkeit und damit seine Rolle in der Gesellschaft zurückgewinnt", so der ehemalige Verfassungsrichter.

Papier ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichtes

Hans-Jürgen Papier war bis zu seiner Emeritierung 2011 Hochschullehrer für Öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München und hält bis heute Lehrveranstaltungen ab. Von 2002 bis 2010 war er Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, dessen Mitglied er seit 1998 war. Papier ist Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für die Verdienste um die Republik Österreich (2006), des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2010) und des Bayerischen Verdienstordens (2011).

UMFRAGE
Ist der Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer ein Schritt in die richtige Richtung?

UNICEF-Vorsitzender als Berater beim ADAC

Bereits zuvor wurde bekannt, dass der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Jürgen Heraeus, dem ADAC als Berater zur Verfügung steht.

Heraeus ist neben seiner Tätigkeit für das Kinderhilfswerk UNICEF auch Aufsichtsvorsitzender des Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus Holding GmbH mit Sitz im hessischen Hanau. "Ich möchte als Mitglied des ADAC-Beirates dafür Sorge tragen, dass die jetzt eingeleiteten Reformen die zu Tage gekommenen Missstände beseitigen und so das Vertrauen in den ADAC wieder hergestellt wird", begründete der Unternehmer nach Angaben des ADAC sein Engagement. Neben Heraeus sollen weitere Berater folgen.

ADAC: Obermair bleibt

Mitte der Woche hatte ADAC-Sprecher Christian Garrels Forderungen nach einem Ausscheiden von Geschäftsführer Karl Obermair zurückgewiesen. Obermair sei mit Hochdruck an der Arbeit. "Er ist der Chefaufklärer in der Sache Gelber Engel", erklärte er.

Deloitte wertet Preisvergabe aus

Derweil untersuchen externe Prüfer von Deloitte weiterhin die Vorgänge um den ADAC-Preis, bei dem es weitreichende Manipulationen gegeben hatte. Anfang kommender Woche soll ein Bericht über die Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen in den vergangenen zehn Jahren präsentiert werden. Eine Woche später wollen die Prüfer darlegen, ob auch andere Kategorien des Preises manipuliert wurden.

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ADAC bildet Arbeitsgruppen

Die 18 hauptamtlichen Geschäftsführer der ADAC-Regionalclubs verständigten sich am Dienstag auf die Bildung diverser Arbeitsgruppen. Diese sollen den bereits beschlossenen 10-Punkte-Reformplan konkretisieren. Dadurch sollen Missstände beseitigt und eine transparente, zeitgemäße Organisation aufgebaut werden. Über die konkreten Maßnahmen soll eine außerordentliche Hauptversammlung in der zweiten Jahreshälfte 2014 entscheiden.

Kritik von Dudenhöffer

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sagte, es wäre konsequent, die Pannenhilfe als kommerzielle Dienstleistung zu führen. "Es ist ein Geflecht, das nicht funktionieren kann, weil man auf der einen Seite Produkte verkauft, und auf der anderen Seite Produkttests macht."

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