Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

ADAC-Skandal: Hat der Autoclub Zuschauerzahlen am Nürburgring manipuliert?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

ADAC-Skandal  

Hat der Autoclub auch Zuschauerzahlen am Nürburgring manipuliert?

19.02.2014, 16:32 Uhr | t-online.de

Der ADAC kommt nicht zur Ruhe: Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" hat der ADAC die Angaben zu den Zuschauerzahlen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring manipuliert. Dem Bericht nach wurden bis zu viermal höhere Zahlen genannt, als Eintrittskarten verkauft wurden.

2012: Brief an den ADAC-Präsidenten

Die ehemaligen Betreiber des Nürburgrings sollen schon 2012 in einem Schreiben an den gerade zurückgetretenen ADAC-Präsidenten Peter Meyer kritisiert haben, dass es "eine Tradition der falschen und weit überhöhten Angabe von Besucherzahlen" gebe.

Manipulationsvorwurf trifft wieder Peter Meyer

Verantwortlich für die Veröffentlichung der Zuschauerzahlen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring ist der ADAC Nordrhein - genau dort, wo der geschasste ADAC-Präsident Peter Meyer immer noch als "Regional-Fürst" auftritt.

UMFRAGE
Wie soll es mit dem ADAC weitergehen?

Aus 65.000 werden 235.000 Zuschauer

In diesem speziellen Fall beziehen sich die Autoren des Briefes auf das 24-Stunden-Rennen im Jahr 2012. "So hat der ADAC Nordrhein in diesem Jahr 235.000 Besucher beim 24-Stunden-Rennen vermeldet, obwohl nur 49.048 Eintrittskarten und 16.418 Karten für das Camping an der Rennstrecke verkauft wurden."

So erklärt der ADAC "seine" Zuschauerzahlen

Der ADAC erklärt die Diskrepanz zwischen der verbreiteten Zuschauerzahl und den Ticketverkäufen mit den vielen Extrazugängen für die Teilnehmer: "Neben den verkauften Tickets fließen ebenso Tickets für Fahrer, Teams und deren Gäste, Freikarten, Fia- oder Permanent-Pässe in die Statistik ein. Aufgrund des weitläufigen Gebietes einer Rallye werden darüberhinaus auch Luftaufnahmen und entsprechende Schätzungen der Behörden in die Ermittlung der Zuschauerzahlen mit einbezogen und entsprechend abgestimmt."

Zuschauerzählung bei Großveranstaltungen

Bei Massenveranstaltungen kommt es häufig vor, dass die teilnehmenden Personen nicht exakt erfasst werden können. Zuweilen ist es allerdings auch schwierig - wenn nämlich die Teilnehmerzahl geschätzt werden muss. So kann die Differenz zwischen den Veranstalter-Zahlen und beispielsweise Schätzungen der Polizei um bis zu 100 Prozent abweichen.

Dann bleibt oft nichts anderes übrig, als eine kleinere Gruppe von Menschen zu zählen und diese dann auf die Gesamtgröße des Veranstaltungsplatzes hochzurechnen. Sind die betreffenden Personen in Bewegung, ist diese Art der Kalkulation sehr anfällig für Fehler.

Hintergrund ist, dass sich Veranstalter gerne mit hohen Teilnehmerzahlen schmücken, um so für die Attraktivität ihres Events zu werben.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal