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GM-Rückruf betrifft nicht Opel: 1,55 Millionen Autos müssen in Werkstatt

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Probleme mit Airbags und Gurtstraffern  

General Motors startet nächsten Massenrückruf

18.03.2014, 09:17 Uhr | dpa, AFP

GM-Rückruf betrifft nicht Opel: 1,55 Millionen Autos müssen in Werkstatt. General Motors startet nächsten Massenrückruf (Quelle: imago/UPI Photo)

General Motors startet nächsten Massenrückruf (Quelle: UPI Photo/imago)

Der US-Autohersteller General Motors (GM) muss erneut mehr als eine Million Autos auf dem Heimatmarkt in die Werkstätten rufen. Betroffen seien 1,55 Millionen Wagen, teilte GM mit.

Opel vom neuen Rückruf nicht betroffen

Nach Problemen mit defekten Zündschlössern starteten die Detroiter nun drei neue Rückrufe. Bei 1,18 Millionen Geländewagen können die Airbags und Gurtstraffer ausfallen. Bei 303.000 Transportern gibt es Materialprobleme am Armaturenbrett. Und bei knapp 64.000 Cadillac-Limousinen kann ein Kurzschluss im Motorraum zu einem Feuer führen. Opel-Fahrzeuge seien von den neuerlichen Rückrufen nicht betroffen, erklärte ein GM-Sprecher.

Defekte Zündschlösser: Verschleppte GM den Rückruf?

GM steht im Verdacht, einen Rückruf wegen defekter Zündschlösser ein Jahrzehnt lang verschleppt zu haben. Bei mehr als 1,6 Millionen Wagen weltweit droht der Zündschlüssel während der Fahrt in die "Aus"-Position zurückzuspringen. Das schaltet in der Regel nicht nur den Motor ab, sondern auch Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags. Der Autobauer selbst bringt zwölf Unfalltote mit dem Defekt in Verbindung, Verbraucherschützer kommen auf weit höhere Zahlen.

Auch neuere Wagen müssen in die Werkstatt

Während die problematischen Zündschlösser ausschließlich in alten Modellen von 2003 bis 2007 steckten, müssen nun Wagen aus den Jahren 2008 bis 2014 in die Werkstatt. Für aktuelle Modelle gilt ein Verkaufsstopp, bis die Mängel behoben sind. GM schätzt, dass alle Rückrufe zusammengenommen das Unternehmen in diesem Quartal 300 Millionen Dollar (215 Mio Euro) kosten werden.

Von der neuen Rückrufaktion betroffen sind Modelle der Marken Chevrolet, GMC, Buick und Cadillac, die zwischen 2008 und 2014 vom Band gelaufen sind, wie GM weiter mitteilte. Der Autokonzern hatte in der vergangenen Woche einräumen müssen, früher als bekannt von den fehlerhaften Zündschlössern gewusst zu haben.

GM-Rückruf: Problem schon 2001 aufgetaucht

So war GM bereits 2001 bei der Entwicklung eines Modells der Marke Saturn auf das Problem aufmerksam geworden. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft nun, ob der Autobauer mit der Rückrufaktion zu lange wartete. Im Kongress in Washington ist ebenfalls eine Untersuchung geplant, US-Medien zufolge erwägt auch das Justizministerium Ermittlungen.

"Ich habe unser Team angewiesen, die Bemühungen bei unseren laufenden Produktüberprüfungen zu verstärken", erklärte GM-Konzernchefin Mary Barra. Dem Konzern drohen neben den Kosten für die Rückrufaktion hohe Schadenersatzforderungen. GM teilte am Montag mit, für diesen Fall 300 Millionen Dollar (216 Millionen Euro) zurückgestellt zu haben.

Auch GM-Tochter Opel musste Autos zurückrufen

Von den Problemen bei den Zündschlössern war auch die deutsche GM-Tochter Opel bei einem Modell betroffen und musste einen Rückruf starten.1200 Opel GT von 2007 müssen in die Werkstatt, sagte ein Unternehmenssprecher und bestätige einen Bericht der "Autobild". Der Roadster ist verwandt mit dem US-Modell Pontiac Solstice.

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