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VW ruft 160.000 US-Passat wegen Wackelkontakt an Lampen zurück

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Wackelkontakt  

VW ruft 160.000 US-Passat zurück

18.03.2014, 17:26 Uhr | dpa-AFX, rtr, dpa

VW ruft 160.000 US-Passat wegen Wackelkontakt an Lampen zurück . Auf den US-Passat setzt VW große Hoffnungen (Quelle: dpa)

Auf den US-Passat setzt VW große Hoffnungen (Quelle: dpa)

Schon wieder gibt es in den USA einen größeren Rückruf eines Autobauers. Nachdem gestern General Motors (GM) über drei Millionen Autos in die Werkstätten beorderte, muss nun VW 160.000 US-Passat zurückrufen. Es trifft damit ausgerechnet eines der wichtigsten US-Modelle von Volkswagen, das zuletzt beim Absatz Federn lassen musste.

Lampen des Abblendlichts können den Kontakt verlieren

Volkswagen hat ein Problem mit den Scheinwerfern in seinem US-Passat. Die Lampen des Abblendlichts können den Kontakt verlieren, wenn die Motorhaube zu fest zugeschlagen wird. Der Konzern ruft deshalb in den USA und Kanada mehr als 160.000 Fahrzeuge der Modelljahre 2012 und 2013 in die Werkstätten, um die Fassungen auszutauschen.

Unfälle wegen ausgefallener Lampen seien jedoch nicht bekannt, erklärte VW. Der in Chattanooga im Bundesstaat Tennessee gebaute US-Passat ist neben dem Jetta das wichtigste Modell für VW in Nordamerika.

US-Passat unterscheidet sich von Europa-Passat

Mit der europäischen Version des Passat hat der US-Passat nichts zu tun. Das Auto ist einfacher gehalten als sein Namensvetter, dafür aber auch günstiger. Der US-Passat wird darüber hinaus unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Südkorea verkauft.

Hoffnungsträger in den USA

VW setzt in das Modell, das seit 2011 angeboten wird, große Hoffnungen. Es sollte vor allem das schwierige Geschäft in den USA ankurbeln, um VW den Sprung auf die Spitzenposition als weltgrößter Autobauer zu ermöglichen. Denn ausgerechnet im boomenden US-Markt ist VW anders als die Hauptkonkurrenten Toyota und General Motors (GM) vergleichsweise wenig präsent.

Und zunächst fand der US-Passat auch viele Käufer. Doch seit 2013 geht es mit den Verkäufen wieder bergab. VW musste im Werk Chattanooga sogar wieder Schichten streichen. Auch der aktuelle Rückruf dürfte nicht gerade verkaufsfördernd wirken.

Harte Kritik an General Motors

Immerhin ist die Ursache für den Rückruf weitaus weniger gravierend als beim Konkurrenten General Motors. Zuletzt musste der US-Autobauer auch wegen Sicherheitsproblemen mehrere Millionen Fahrzeuge zurückrufen. GM muss sich vorhalten lassen, einen Rückruf ein Jahrzehnt lang verschleppt zu haben.

Bei mehren Millionen Wagen droht der Zündschlüssel während der Fahrt in die "Aus"-Position zurückzuspringen. Das schaltet auch Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags ab. Der Autobauer bringt zwölf Unfalltote mit dem Defekt in Verbindung, Verbraucherschützer kommen auf weit höhere Zahlen.

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