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Elektromobilität: Privilegien sollen das Umsteigen erleichtern

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Elektromobilität  

Privilegien sollen das Umsteigen erleichtern

28.03.2014, 12:58 Uhr | Sascha Meyer, dpa

Elektromobilität: Privilegien sollen das Umsteigen erleichtern. Verkehrsminister Alexander Dobrindt vor Stromern von BMW, Audi, Ford und Prosche. (Quelle: imago/Wolf P. Prange)

Verkehrsminister Alexander Dobrindt vor Stromern von BMW, Audi, Ford und Prosche. (Quelle: Wolf P. Prange/imago)

Bis 2020 sollen eine Million Elektro- und Hybridfahrzeuge auf unseren Straßen rollen. Doch noch dümpelt der Bestand dieser Autos im fünfstelligen Bereich dahin. Nun versucht die Verkehrspolitik der Elektromobilität mit Anreizen und Privilegien auf die Sprünge zu helfen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die stärkere Förderung von Elektroautos in Deutschland zügig auf den Weg bringen. Ein erstes Elektromobilitätsgesetz solle noch in diesem Jahr verabschiedet werden, sagte Dobrindt der Nachrichtenagentur dpa. "Wir wollen auch die Kommunen schnell in die Lage versetzen, ihre Vorbereitungen zu treffen."

Elektro-E auf dem Kennzeichen

Zunächst gehe es etwa um Vorgaben für Beschilderungen und ein neues "E" auf Kennzeichen. In einem separaten zweiten und dritten Schritt sollen Fragen wie das Ladestationen-Netz und ein Programm mit zinsgünstigen Krediten geregelt werden.

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Weniger als 100.000 Hybrid- und Elektroautos

Die schwarz-rote Bundesregierung will an dem Ziel festhalten, dass bis 2020 eine Million E-Autos in allen verschiedenen Varianten auf den deutschen Straßen unterwegs sind. Zu Beginn dieses Jahres waren laut Kraftfahrtbundesamt rund 98.000 Elektro- und Hybrid-Pkw zugelassen - bei insgesamt 43,9 Millionen Personenwagen.

Dürfen Stromer bald auf die Busspur?

"Wir wollen Elektroautos mit Privilegien ausstatten, die einen Zusatznutzen für die Käufer bedeuten", sagte Dobrindt. Geplant sind zum Beispiel Sonderrechte beim Parken oder zum Fahren auf Busspuren. Dafür sollen nun als erstes Rahmenbedingungen festgelegt werden, damit Kommunen dies vor Ort umsetzen können. Definiert werden soll auch, welche Technologien einbezogen werden. Neben reinen E-Autos gibt es etwa auch Hybridfahrzeuge mit ergänzendem Verbrennungsmotor.

Privilegien: ja, finanzielle Kaufanreize: nein

Staatliche Kaufprämien für die noch relativ teuren Elektrofahrzeuge sind nicht zu erwarten. "Rein finanzielle Anreize für den Kauf wird es nicht geben", bekräftigte Dobrindt. Die anderen Anschub-Instrumente sollen nun in der Bundesregierung mit dem Wirtschafts- und Umweltministerium abgestimmt werden. Dafür legte das Verkehrsressort einen Entwurf als Diskussionsgrundlage vor.

Gebrauchtwagen-Markt durch Behördenfahrzeuge

In dem geplanten zweiten Teil des Gesetzespakets soll demnach neben dem Aufbau eines Ladesäulen-Netzes eine E-Auto-Beschaffungsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen festgezurrt werden - als Anstoß, damit das Angebot an Fahrzeugen wächst. "Ein echter Markt entsteht erst dann, wenn es auch einen Gebrauchtwagenmarkt gibt", sagte Dobrindt.

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KfW-Kredite für die hohen Batteriekosten

Der dritte Teil des Pakets soll auf eine "Marktaktivierung" zielen. Dabei geht es etwa um Forschungsförderung für Brennstoffzellen und Batterien. Laut Koalitionsvertrag soll aus Mitteln der staatlichen KfW-Bank zudem ein Programm mit zinsgünstigen Krediten zur Anschaffung besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge aufgelegt werden. "Dabei geht es allerdings nur um die Batteriekosten", sagte Dobrindt in der Freitagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung". "Weil diese bei einem Elektroauto besonders hoch sind, wollen wir da eine kleine Erleichterung schaffen."

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