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Autozüge auf dem Rückzug: Die Bahn arbeitet bereits an Alternativen

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Autozüge auf dem Rückzug  

Die Bahn arbeitet bereits an Alternativen

04.04.2014, 18:29 Uhr | dpa

Autozüge auf dem Rückzug: Die Bahn arbeitet bereits an Alternativen. Autozüge sind nur selten so ausgelastet wie die Verbindung auf dem Hindenburgdamm zwischen Festland und Sylt. (Quelle: imago/Bernhard Classen)

Autozüge sind nur selten so ausgelastet wie die Verbindung auf dem Hindenburgdamm zwischen Festland und Sylt. (Quelle: Bernhard Classen/imago)

Kilometer im Schlaf zurücklegen: In den 1950er und 1960er Jahren erlebten sie unter Autofahrern einen Boom, doch nun streicht die Deutsche Bahn eine Autozug-Verbindung nach der anderen. Trotz kontinuierlich sinkender Nachfrage arbeitet die Deutsche Bahn an Alternativen.

Der Urlauber sitzt im Abteil, sein Auto fährt huckepack im selben Zug mit. Diese Form des Reisens findet immer weniger Anklang. Die Bahn probt auf zwei Strecken Alternativen und trennt dabei während der Reise den Fahrer von seinem Gefährt.

Ab 27. April: Kein Autozug mehr von/nach Berlin

Auf den Verbindungen zwischen Berlin und Düsseldorf sowie München fahren vom 27. April an Auto und Reisende nicht mehr gleichzeitig. Das sagte ein Sprecher der Bahn am Freitag in Berlin und bestätigte einen Bericht der "Berliner Zeitung" vom selben Tag.

UMFRAGE
Haben Sie schon einmal die Vorzüge eines Autozugs genutzt?

Autos oder Motorräder sollen auf den beiden Verbindungen entweder mit einem Güterzug oder einem Lastwagen der Bahn-Tochter DB-Schenker befördert werden. Die Besitzer der Fahrzeuge sollen mit normalen Personenzügen ans Ziel kommen. Das Pilotprojekt soll bis Jahresende dauern.

Nur noch bis 2017: Technische Zulassung der Spezialzüge

Der Sprecher sagte, die übrigen 15 Autoreisezug-Verbindungen blieben unverändert. Das Geschäft mit den Autoreisezügen ist seit Jahren rückläufig. Es wird nur von gut 200.000 der jährlich 130 Millionen Fahrgästen im Fernverkehr der Bahn gebucht. Die Hauptreisezeit ist die Zeit zwischen Mai und Oktober. Etwa 80 Prozent der Kunden nutzen es in dieser Zeit. In der Nebensaison ist die Auslastung laut Bahn nicht zufriedenstellend.

Nach Angaben eines Bahnsprechers laufen bis Ende 2017 die technischen Zulassungen für Autoreisezüge aus, so dass Alternativen erprobt werden sollen.

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