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Autodiebstahl: GPS-Sender verraten Route des geklauten Autos

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Autodiebstahl  

Die Route eines gestohlenen Autos

14.05.2014, 19:25 Uhr | t-online.de

Autodiebstahl: GPS-Sender verraten Route des geklauten Autos. Köder-Auto mit Sendern ausgestattet - auf der Spur der Autodiebe. (Quelle: imago/bonn-sequenz)

Köder-Auto mit Sendern ausgestattet - auf der Spur der Autodiebe. (Quelle: bonn-sequenz/imago)

"Kaum gestohlen, schon in Polen" - diesem Spruch ging die Zeitschrift "Auto-Bild" auf den Grund. Ein mit GPS-Sendern präparierter VW Caddy wurde an der polnisch-deutschen Grenze als Köder abgestellt. Es dauerte nicht lange, da schlugen die Diebe zu.

Signal aus mehreren Städten

Um nachzuweisen, welchen Weg gestohlene Fahrzeuge nehmen, wurde der acht Jahre alten Caddy mit einer still geschalteten Alarmanlage ausgestattet, die nur einen Reporter alarmiert. Je ein GPS-Sender im Navigationssystem, im Cockpit, im Beifahrersitz, in der Rückbank und in der Fahrertür meldet seine Position permanent oder auf Anfrage via Satellit. Schon zehn Tage nach dem Diebstahl melden sich zwei Sender aus unterschiedlichen polnischen Städten nahe der Grenze und liefern damit den Beweis, dass das Auto zerlegt wurde.

Teile wurden ausfindig gemacht

Die Reporter machten nach einem Monat einige markierte Teile des gestohlenen Autos ausfindig, die für ein baugleiches Unfallfahrzeug in Polen als Ersatzteile verwendet wurden. Als der Fahrzeughalter mit den Beweisen konfrontiert wird, behauptet er, die Teile auf einem Automarkt im polnischen Lubin gekauft zu haben, von einem Diebstahl sei ihm nichts bekannt.

Diebe mit ausgefeilter Strategie

Die Autodiebe zu erwischen, ist schwierig. Ihre Strategie: Ein Mitglied der Bande kundschaftet ein Fahrzeug aus. Wird er fündig, reisen zwei weitere Leute an, von denen einer das Auto aufbricht und der andere es wegfährt. Wird der Fahrer mit dem gestohlenen Auto erwischt, kann die Polizei ihm den Diebstahl nicht nachweisen. Eine weitere Person nimmt das Fahrzeug auseinander, wieder eine andere verkauft die einzelnen Teile, die zum Großteil nicht eindeutig identifizierbar sind und somit auch nicht nachverfolgt werden können.

Sender aktuell noch in Betrieb

Noch heute senden die GPS-Systeme in den gestohlenen Caddy-Komponenten ihre Signale. Das Team von "Auto-Bild" hat seine Recherche-Ergebnisse gesammelt an die Polizei übergeben und Strafanzeige gestellt. Die Ermittlungen laufen.

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