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Toyota ruft mehr als zwei Millionen Autos wegen Airbags zurück

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Toyota  

Die Japaner rufen mehr als zwei Millionen Autos zurück

11.06.2014, 16:50 Uhr | AP, AFP

Toyota ruft mehr als zwei Millionen Autos wegen Airbags zurück. Toyota muss erneut einen Rückruf starten. (Quelle: imago/Dean Pictures)

Toyota muss erneut einen Rückruf starten. (Quelle: Dean Pictures/imago)

Aufgrund von Problemen mit dem Airbag-System muss Toyota weltweit insgesamt knapp 2,3 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Damit müssen die Japaner nun weitere 648.000 Autos in die Werkstätten beordern.

Betroffen seien 20 Modelle, darunter der Corolla und Yaris. In einem Fall sei ein Brand im Wageninneren in Folge des Defekts gemeldet worden, hieß es. Betroffen sind 20 Modelle der Baujahre 2000 bis 2004, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab.

Fehlerhafte Airbags von Takata geliefert

Wegen eines Produktionsfehlers bei den Airbags des gemeinsamen Lieferanten Takata mussten Japans Autobauer im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Millionen Wagen zurückrufen. Am stärksten betroffen waren Toyota, Honda und Nissan.

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Wie oft waren Sie schon mit Ihrem Fahrzeug von einer Rückruf-Aktion betroffen?

Bislang 75.000 Autos in Deutschland betroffen

Schon im April vergangenen Jahres hatte Toyota die Schwierigkeiten beim Beifahrer-Airbag öffentlich gemacht und eine Rückrufaktion für insgesamt 1,73 Millionen Fahrzeuge gestartet. In Europa waren damals 660.000 Fahrzeuge betroffen, davon 75.000 in Deutschland, wie ein ein Sprecher von Toyota Deutschland in Köln sagte. Bei den ersten 80.000 Fahrzeugen in Europa seien die beanstandeten Teile mittlerweile ausgetauscht.

Von der Ausweitung der Rückrufaktion auf nun 2,27 Millionen Wagen seien nur Fahrzeughalter außerhalb Europas betroffen, sagte der Sprecher weiter. "In Europa sind keine zusätzlichen Fahrzeuge hinzugekommen", betonte er.

Brandgefahr im Innenraum

Durch einen Defekt am Airbag-Behälter könne es zum Brand oder Verletzungen kommen. Ein Kunde in Japan habe sich beschwert, weil der Beifahrersitz seines Fahrzeugs teilweise in Brand geraten sei, teilte ein Unternehmenssprecher in Japan mit. Bislang sei es wegen des Problems aber nicht zu ernsthaften Verletzungen oder Unfällen gekommen.

Mehr als neun Millionen Autos in zwei Monaten

Damit rief Toyota in den vergangenen zwei Monaten insgesamt mehr als neun Millionen Autos zurück. Erst im April hatte der Konzern 6,39 Millionen Autos wegen einer Reihe von technischen Problemen in die Werkstätten zurückbeordert.

Toyota: Gebranntes Rückruf-Kind

Zwischen 2009 und 2011 hatte Toyota rund zwölf Millionen Autos weltweit zurückgerufen, nachdem Probleme mit klemmenden Gaspedalen mehrere tödliche Unfällen verursacht hatten. Toyota erklärte damals, dass sich rutschende Fußmatten mit den Pedalen verhaken könnten und der Fehler behoben sei. Dabei verschwieg der Autobauer der Öffentlichkeit und den Behörden aber, dass auch bei den Gaspedalen selbst ein Produktionsfehler festgestellt wurde.

Erst nach und nach räumte er das ganze Ausmaß der Probleme ein. Im Februar einigte sich Toyota mit der US-Justiz auf die Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar (860 Millionen Euro), um einem Strafverfahren zu entgehen.

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