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Autoreisezüge: Deutsche Bahn verkündet das Ende für den Klassiker

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Endstation  

Die Deutsche Bahn stellt Autoreisezüge ein

04.07.2014, 16:56 Uhr | AFP

Autoreisezüge: Deutsche Bahn verkündet das Ende für den Klassiker. Autos beim Transport auf einem Autoreisezug (Quelle: Classen)

Für die Deutsche Bahn ist der klassische Autoreiszug ein millionenschweres Verlustgeschäft. (Quelle: Classen)

Der Termin steht: Bis 2017 soll der letzte Autoreisezug über Deutschlands Gleise gerollt sein, teilte die Deutsche Bahn (DB) mit und bestätigte damit einen Bericht der "Stuttgarter Zeitung" vom Samstag. Der Ausstieg aus dem verlustreichen "Nischengeschäft" solle allerdings schrittweise erfolgen und sich an der Nachfrage orientieren. Auch das Ende mehrerer Nachtzüge sei bereits geplant.

"Das klassische Autozug-Geschäft lässt sich nicht mehr refinanzieren", sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Den Betriebskosten stünden geringe Einnahmen und jährliche Verluste in zweistelliger Millionenhöhe gegenüber.

Lkw könnte Autoreisezug ersetzen

Die Bahn sei europaweit einer der letzten Anbieter. Im vergangenen Jahr hätten nur 200.000 Bahnkunden den Autozug genutzt – von 131 Millionen Fernverkehrskunden insgesamt. Die Bahn prüft derzeit auf den Strecken Berlin-München und Düsseldorf-München ein Modell, bei dem der Kunde mit dem Zug fährt und das Auto per Lkw transportiert wird.

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Bahn streicht mehrere Nachtzüge

Die Nachtzüge will die Bahn grundsätzlich langfristig erhalten. "Hier stellen wir uns ab 2016 neu auf", sagte der Sprecher. Ein Konzept wird nach Unternehmensangaben derzeit erarbeitet.

Beim Nachtzug streicht die Bahn mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 die Verbindungen von Amsterdam, Basel und Prag nach Kopenhagen sowie von Hamburg, Berlin und München nach Paris. Gekürzt wird die Linie von Warschau und Prag nach Amsterdam – sie endet nun schon in Köln.

Die frei werdenden Wagen erhöhten die Verfügbarkeit auf den übrigen Verbindungen, erklärte das Unternehmen. Den Nachtzug nutzten demnach im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Kunden. Verbindungen gibt es etwa von München nach Mailand, Rom oder Venedig, oder von Hamburg und Amsterdam nach Zürich.

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