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Blitz-Marathon: Die schlimmsten Raser kommen aus dem Saarland

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Blitz-Marathon 2014  

Schlimmste Raser kommen aus dem Saarland und Sachsen

20.09.2014, 08:54 Uhr | aja, dpa

Blitz-Marathon: Die schlimmsten Raser kommen aus dem Saarland. Ein Lasergerät der Polizei misst die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern. (Quelle: dpa/Inga Kjer)

Ein Lasergerät der Polizei misst die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern. (Quelle: Inga Kjer/dpa)

In welchen Bundesländern geht es auf den Straßen eher gemütlich zu - und auf welchen Gassen der Republik gibt es besonders viele Raser? Diese Fragen können nach der gezogenen Bilanz des bundesweiten Blitz-Marathons am 18. und 19. September beantwortet werden. Das Ergebnis: Die Hamburger haben anscheinend eine norddeutsche Gelassenheit - sie fahren am langsamsten. Die Saarländern und Sachsen scheinen hingegen schon mit einem Bleifuß auf die Welt zu kommen.

Prozentual lagen die Saarländer mit einem Anteil von 5,9 Prozent zu schnellen Autofahrern vorn, gefolgt von den Sachsen mit einer Quote von 5,7 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte Schleswig-Holstein die "Raser"-Statistik mit 5,8 Prozent angeführt - diesmal rangierten die Nordlichter mit 4,7 Prozent auf Rang drei.

Die Bilanz nach Bundesländern sortiert. (Quelle: dpa)Die Bilanz nach Bundesländern sortiert. (Quelle: dpa)

Gesamt fuhren 3,16 Prozent zu schnell

Im bundesweiten Durchschnitt lag die Zahl der Tempoverstöße bei 3,16 Prozent. Das konnten die Hamburger Autofahrer mit 0,9 Prozent deutlich unterbieten. Sie waren bereits im vergangenen Jahr mit 1,0 Prozent die vorbildlichsten Autofahrer. Nahezu mustergültig verhielten sich auch die Thüringer mit nur 1,9 Prozent Temposündern in diesem Jahr.

Von rund drei Millionen kontrollierten Autofahrern seien 93.000 zu schnell gewesen, teilte das federführende nordrhein-westfälische Innenministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Bei der Premiere vor einem Jahr waren es 83.000, obwohl die Polizei damals mit 2000 Beamten mehr an den Straßenrändern lauerte.

181 Fahrverbote in NRW

"Damit sind wir sehr zufrieden. Wir wollen die Köpfe der Menschen erreichen und nicht ihr Portemonnaie", erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD), Vorsitzender der Innenministerkonferenz. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Zahl der besonders gravierenden Tempoverstöße sei deutlich gesunken. So müssten etwa in Nordrhein-Westfalen nur 181 Fahrer mit Fahrverboten rechnen - nach 322 im vergangenen Jahr.

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Mehr als 13.000 Polizisten waren im Einsatz. An fast 7500 Stellen im gesamten Bundesgebiet wurde 24 Stunden lang geblitzt und gelasert. Die Großaktion endete am Freitagmorgen um 6 Uhr.

138 Kilometer pro Stunde zu schnell

Der schlimmste Temposünder war vermutlich ein Fahrer in der Nähe von Rottenburg in Baden-Württemberg, der am Donnerstag mit Tempo 238 statt der erlaubten 100 Kilometer pro Stunde unterwegs war. In Brandenburg wurde auf der A2 zwischen Netzen und Lehnin ein Autofahrer mit 219 statt der erlaubten 120 Stundenkilometer gemessen. In der Nacht zum Freitag wurde auf der A4 bei Köln ein Fahrer mit Tempo 185 statt 80 gemessen - nach Abzug der Toleranz.

Geblitzt worden 
Das sollten Sie jetzt wissen

Was nun folgt und wie hoch die Strafe sein wird. mehr

In Nordrhein-Westfalen waren erstmals auch Kinder bei den Kontrollen im Einsatz. Sie hatten Kontrollstellen vorschlagen dürfen. An einer Schule in Düsseldorf ertappte ein Junge dabei seine eigene Mutter, die zu schnell im verkehrsberuhigten Bereich unterwegs war. Auch eine Lehrerin durfte sich von ihren Schülern wegen zu schnellen Fahrens Kritik anhören.

Ziel: Zahl der Verkehrstoten senken

Das Blitzlicht-Gewitter ist auch ein Versuch, die sich abzeichnende Trendwende bei der Zahl der Verkehrstoten zu bekämpfen: Nach jahrzehntelangem Rückgang war im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Anstieg bei den Todesopfern registriert worden.

24 Stunden Dauerfeuer 
Die Bilanz des bundesweiten Blitz-Marathons

Die Geschwindigkeitskontrollen sind vorbei – und sie haben Wirkung gezeigt. Video

Unter Experten und Politikern ist die Wirksamkeit der personalintensiven Aktion umstritten. Auch die Polizeigewerkschaften und die Automobilverbände sind uneins darüber, ob vom Blitz-Marathon, einer Idee der nordrhein-westfälischen Polizei, ein positiver Effekt für die Verkehrssicherheit ausgeht, oder es sich um eine PR-Aktion mit Effekthascherei handelt.

Geblitzt worden - das sollten Sie wissen

Was nach dem Auslösen des Blitzes passiert und wie hoch Ihre Strafe sein wird, lesen Sie hier: Zu schnell gefahren und geblitzt worden - Das sollten Sie jetzt wissen.

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