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ADAC einigt sich mit ehemaligem Pressechef Ramstetter - Entscheidung über Vereinsstatus steht aus

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Entscheidung noch 2014  

ADAC einigt sich mit seinem ehemaligen Ramstetter

01.12.2014, 11:22 Uhr | dpa

ADAC einigt sich mit ehemaligem Pressechef Ramstetter - Entscheidung über Vereinsstatus steht aus. Entscheidung in Sachen ADAC-Vereinsstatus noch 2014 (Quelle: imago/Becker&Bredel)

Entscheidung in Sachen ADAC-Vereinsstatus noch 2014 (Quelle: Becker&Bredel/imago)

Der ADAC hat sich nach monatelangen Auseinandersetzungen mit seinem fristlos gekündigten Pressechef Michael Ramstetter geeinigt. Außerdem steht eine Entscheidung bezüglich des Vereinsstatus an.

Ramstetter habe Schadenersatz geleistet, sagte eine ADAC-Sprecherin und bestätigte damit einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Damit sei eine außergerichtliche Einigung erreicht worden. Zu der Höhe des geleisteten Schadenersatzes äußerte sich der ADAC nicht. "Im Übrigen wurde Stillschweigen vereinbart."

Ramstetter löste ADAC-Krise aus

Ramstetter hatte im Januar Manipulationen beim ADAC-Preis "Gelber Engel" zugeben und den ADAC damit in eine tiefe Krise gestürzt. Nachdem ein Prüfbericht der Beratungsfirma Deloitte den Verdacht auf Fälschungen bestätigt hatte, wurde Ramstetter fristlos gekündigt. Er wehrte sich aber vor Gericht gegen Schadenersatzforderungen und die Kündigung.

UMFRAGE
Was haben Auto-Wahlen jetzt noch für einen Wert?

Bleibt der ADAC ein Verein?

Das Amtsgericht München will noch in diesem Jahr entscheiden, ob der ADAC seinen Vereinsstatus behalten kann. Der Automobilclub war Anfang des Jahres stark in die Kritik geraten, nachdem bekannt wurde, dass die Leserwahl "Gelber Engel" gefälscht worden war.

Endgültige Entscheidung liegt aus

Alle angeforderten Stellungnahmen seien eingegangen und würden nun ausgewertet, teilte eine Sprecherin mit: "Mit einer Entscheidung über das weitere Vorgehen ist voraussichtlich noch in diesem Jahr zu rechnen." Ob es auch schon eine endgültige Entscheidung über den Vereinsstatus des Automobilclubs geben werde, sei aber noch nicht absehbar.

Automobilclub steht vor einer Strukturreform

Der ADAC steht nach dem Skandal um Fälschungen beim Autopreis "Gelber Engel" und Kritik an seinen wirtschaftlichen Aktivitäten vor einer grundlegenden Strukturreform. Dabei will der Autoclub seinen steuermindernden Vereinsstatus behalten. Ein entsprechender Reformplan, der aus mehreren Entwürfen ausgewählt wurde, soll der außerordentlichen ADAC-Hauptversammlung am 6. Dezember in München vorgelegt werden.

Die Gerichtssprecherin betonte: "Auch etwaige Entscheidungen zur Umstrukturierung sind in das Prüfungsverfahren einzubeziehen und zu berücksichtigen."

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