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Elektroauto: Kommt eine Sonderabgabe auf Benzinpreise?

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Sonderabgabe auf Benzin  

So sollen Elektroautos ins Rollen kommen

19.12.2014, 08:22 Uhr | dpa

Elektroauto: Kommt eine Sonderabgabe auf Benzinpreise?. Elektroauto BMW i3

Elektroauto BMW i3

Elektroautos in Deutschland kommen nach wie vor nicht in die Gänge. Jetzt will der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer den Stromern mit einem neuen Modell zum Durchbruch verhelfen. Finanziert werden soll es durch eine Sonderabgabe von einem Cent pro Liter Spritpreis.

Während in anderen Ländern wie den USA, Japan oder Frankreich Elektromobilität mit "umfangreichen Programmen" gefördert werde, fehlten in Deutschland "Wachstumsimpulse" für Elektrofahrzeuge, begründete er seinen Vorstoß.

Drei Maßnahmen für mehr Elektroautos

Dudenhöffers Anschub-Modell umfasst drei Maßnahmen: Erstens sollen die Ladeinfrastruktur in den 60 größten deutschen Städten deutlich ausgebaut sowie kostenloser Strom und kostenlose Parkplätze für Elektroautos zur Verfügung gestellt werden. Zweitens sieht das Modell eine Prämie von 4000 Euro pro Elektrofahrzeug und Plug-In-Hybrid-Auto für Privatkunden vor.

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Drittens soll das Car-Sharing-Angebot von Elektroautos stark ausgebaut werden.

Steuer "mehr als gut verkraftbar"

Vor dem Hintergrund der derzeit niedrigen Preise für Benzin und Diesel sei die Ein-Cent-Steuer auf Kraftstoffe für Autofahrer "mehr als gut verkraftbar", erklärte die Universität Duisburg-Essen, an der Dudenhöffer lehrt. Auf das Jahr gerechnet summiere sich die Steuer pro Fahrzeug im Durchschnitt auf 12,30 Euro.

Die Steuer muss laut Dudenhöffer für drei Jahre erhoben werden, um sein Anschub-Modell zu finanzieren.

Schleppender Absatz

Während es auf dem deutschen Markt bereits viele Elektrofahrzeugmodelle gibt, läuft ihr Absatz nur sehr schleppend. Auf den deutschen Straßen derzeit nur rund 24.000 Elektroautos zugelassen - bei etwa 40 Millionen Fahrzeugen Gesamtbestand. Eigentlich sollten es bis Ende dieses Jahres nach den Plänen von Politik und Wirtschaft schon 100.000 sein.

In den USA sind bereits mit rund 220.000 Fahrzeugen deutlich mehr Elektroautos zugelassen; auch die europäischen Nachbarländer Frankreich mit 37.000 E-Autos und die Niederlande mit etwa 38.000 Fahrzeugen sind Deutschland ein Stück voraus.

Tesla-Aktie gibt stark nach

Der Ölpreisverfall der vergangenen Monate hat schon ein prominentes Opfer gefordert: Die Aktie des US-Elektroautobauers Tesla fiel im vergangenen Vierteljahr um ein Viertel. Die Motivation, bei verhältnismäßig niedrigen Öl- und Benzinpreisen sich ein verhältnismäßig teures Elektroauto zu kaufen, scheint gering.

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