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Autohersteller: Das kommt auf VW, Opel & Co. zu

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Die Herausforderungen der Volumenhersteller  

Das kommt auf VW, Opel & Co. zu

01.02.2015, 09:57 Uhr | Press-Inform

Autohersteller: Das kommt auf VW, Opel & Co. zu. Die deutschen Autobauer stehen vor vielfältigen Herausforderungen (Quelle: Hersteller)

Die deutschen Autobauer stehen vor vielfältigen Herausforderungen (Quelle: Hersteller)

Während die Premiumhersteller auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken können, sieht es bei den Volumenherstellern nach wie vor zwiespältiger aus. Einige Hersteller verkaufen vorrangig auf dem europäischen Markt und der präsentiert sich nach wie vor schwierig. Zudem sind Konkurrenz- und Innovationsdruck mindestens genauso groß wie in der Premiumliga.

Die Herausforderungen, die allenthalben lauern, sind daher schwerer denn je. Auch weil sich die Politik länderübergreifend alle Mühe gibt, den Autoherstellern das Leben schwer zu machen.

Volkswagen muss mutiger werden

Die Massenmarke aus Wolfsburg will nicht nur der größte Autohersteller der Welt werden, sondern insbesondere ertragreicher als in den Jahren zuvor arbeiten. Zuletzt steckten die detailverliebten Wolfsburger mehr Geld denn je in ihre Produkte, um die Modelle näher an das Premiumsegment herauszuführen.

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Beste Beispiele sind die aktuellen Generationen von Golf, Polo und insbesondere Passat.

An der Produktqualität gibt es nichts zu meckern, doch im nächsten Schritt muss die Marke emotionalisiert werden. Da reicht ein neuer Marketing-Coup wie das Engagement von Robbie Williams nicht aus. Auf der einen Seite sollen Kosten und Varianten reduziert werden; auf der anderen Seite lässt sich das Image mit Standardmodellen wie Polo, Golf und Passat nicht in neue Höhen spülen.

Volkswagen muss bei allem Volumenfokus daher insbesondere eines: mutiger werden. Große Aufgaben für den neuen Markenchef Herbert Diess, frisch von BMW eingetroffen.

Opel muss mehr in oberen Segmenten tun

Opel ist aus dem Gröbsten noch längst nicht heraus. Auch wenn das Werk in Bochum nunmehr endlich geschlossen werden konnte und der Marketingaufwand deutlich ausgeweitet wurde, hapert es an ertragreichen Modellen und dem einst sportlichen Image. Mit Adam, Corsa und bald dem Karl sind drei Fahrzeuge deutlich zu nah im wenig lukrativen Kleinwagengeschäft mit dem Opel-Blitz unterwegs.

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Dagegen hapert es an größeren, imagereichen Modellen oberhalb von Zafira und Mokka. Der Mittelklasse-SUV Antara ist nach wie vor nicht konkurrenzfähig und auch der gute Insignia wird es sich angesichts der starken neuen Konkurrenz mit VW Passat, Skoda Superb und Ford Mondeo schwerer als schwer tun.

Ein neues Markenprunkstück oberhalb des Insignia fehlt nach wie vor. Und ob der neue Opel Astra wirklich das Zeug dazu hat, den längst enteilten VW Golf einzuholen, darf zumindest bezweifelt werden.

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Ford braucht mehr Emotionalität

Ähnlich zwiespältig wie bei Opel sieht es auch bei Ford aus. In kaum einem Segment haben die Kölner in hiesigen Breiten eine Chance gegen den übermächtigen Wettbewerber aus Wolfsburg. Der frisch überarbeitete Ford Focus als meistverkauftes Auto der Welt oder der nun endlich auch in Europa eingeführte Mondeo haben es schwer, sich gegen Golf und Passat durchzusetzen.

Ford hat dabei das gleiche Problem wie Volkswagen. Die Marke braucht dringend ein emotionaleres Image. Das allein dürfte der neue Ford Focus RS kaum ermöglichen und die Kunden warten nach wie vor auf einen bezahlbaren Imageträger wie die Neuauflage des Capri.

Volkswagen 
Die achte Generation des VW Passat

Der neue Passat ist keine Familienkutsche mehr. Video

Mehr als ein Achtungserfolg dürfte dabei jedoch der Ford Mustang werden, der ab Sommer erstmals auch offiziell auf den europäischen Markt kommt und die Marke in der Außenwirkung trotz überschaubarer Absatzzahlen nach oben drückt.

Jetzt heißt es nachlegen. Mehr RS-Modelle oder ein Cabrio wären ein guter Anfang.

Skoda macht fast alles richtig

Kaum eine Marke hat derzeit im Volumensegment einen ähnlichen Lauf wie Skoda. Die umtriebigen Tschechen machen Dank einer zunehmend längeren Kette aus Wolfsburg fast alles richtig und tun mit Modellen wie Octavia, Fabia oder dem neuen Superb zunehmend auch Konzernmodellen weh.

Davon profitieren die Modelle mehr denn je von einem gefälligeren Design und Massen-Hightech aus dem Volkswagen-Konzernregal. Allradantrieb, Doppelkupplungsgetriebe oder Assistenz- und Vernetzungssysteme sind somit komplett im Modellportfolio vertreten.

Der jüngste Verkaufsrekord von über einer Million verkauften Modellen wird daher nur eine kurze Zwischenstation sein. Ein paar emotionalere Modelle dürften jedoch nicht schaden.

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