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Blitzmarathon 2015: Polizei hat 91.000 Raser erwischt

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Über 90.000 Verkehrsteilnehmer geblitzt  

Das ist die Bilanz des Blitz-Marathons

17.04.2015, 16:54 Uhr | AFP, dpa

Blitzmarathon 2015: Polizei hat 91.000 Raser erwischt.  (Quelle: dpa)

(Quelle: dpa)

Das ist eine stolze Zahl: Obwohl die Radarstellen am Tag des Blitz-Marathons bekannt waren, haben sich viele Verkehrsteilnehmer nicht ans Limit gehalten. Rund 91.000 Raser hat die Polizei beim Blitz-Marathon in diesem Jahr erwischt.

Damit fuhren 2,8 Prozent der 3,2 Millionen kontrollierten Fahrzeuge in Deutschland zu schnell, sagte der Chef der Innenministerkonferenz der Länder, Roger Lewentz (SPD). Das war etwa so viel wie bei der Aktion im September 2014, als rund 93.000 Fahrzeuge erwischt wurden - etwa drei Prozent waren damals zu schnell unterwegs.

Blitz-Marathon: Hamburger vorbildlich

Die niedrigste Quote meldete Hamburg. Von den in der Hansestadt über 390.000 kontrollierten Fahrern hielten sich nur 2060 nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. In Hessen gingen fast 10.500 Raser in die Falle - bei knapp 280.000 überprüften Fahrzeugen.

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In Nordrhein-Westfalen waren mehr als 22.600 von insgesamt rund 775.000 kontrollierten Autofahrern schneller als erlaubt.

Tempo 204 statt 100 km/h

Einen der schnellsten Raser blitzten die Beamten auf der Autobahn 1 in Köln mit Tempo 204 statt erlaubter 100 Kilometer pro Stunde. Die Quittung laut Bußgeldkatalog: 600 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Der 48-Jährige sagte zu seiner Entschuldigung: "Ich kam mit der Beschilderung nicht zurecht."

Mit über vier Promille Unfall gebaut

Doch es gab an diesem Tag nicht nur Geschwindigkeitsverstöße: Mit knapp 4,5 Promille Alkohol im Blut hat ein Lastwagenfahrer am Tag sein Fahrzeug und die Leitplanke der Autobahn 6 in der Pfalz demoliert. Der Fahrer verletzte sich den Angaben zufolge leicht. Die Beamten schätzen den Schaden auf rund 20.000 Euro.

Sie behielten den Führerschein des Mannes ein.

Eine unrühmlichen Rekord hat ein Motorradfahrer in den Niederlanden aufgestellt: Ein 43-Jähriger fuhr auf einer Landstraße westlich von Amsterdam 181 Kilometer pro Stunde und damit über 100 Sachen zu schnell. Die Polizei nahm dem Raser ebenfalls den Führerschein ab.

Blitz-Marathon: 21 Länder dabei

Erstmals waren auch 21 weitere Länder in Europa bei der Aktion dabei. Bundesweit blitzten am Donnerstag etwa 13 000 Einsatzkräfte an etwa 7000 Stellen, im vergangenen Jahr waren es 7500 Blitzerstellen. Die Aktion dauerte mit Rücksicht auf die Trauerfeier für die Opfer der abgestürzten Germanwings-Maschine diesmal nur 18 statt 24 Stunden. Die Polizei Schleswig-Holstein machte wegen des Treffens der G7-Staaten nicht mit. In Bayern geht die Aktion nach einer Pause an diesem Freitag noch ein paar Tage weiter.

Hintergrund der Aktion ist: Zu hohe Geschwindigkeit ist die Ursache Nummer eins für schwere Verkehrsunfälle. Im vergangenen Jahr starben bundesweit 3350 Menschen im Straßenverkehr.

Die Bilanz der Bundesländer

BundeslandKontrollierte FahrzeugeTempoverstöße
Baden-Württemberg553.24216.307
Bayern254.6857716
Berlin75.8293674
Brandenburg247.3386751
Bremen 28.4501401
Hamburg394.0332060
Hessen279.21310.490
Mecklenburg-Vorpommern57.2742071
Niedersachsen184.0035165
Nordrhein-Westfalen775.30722.637
Rheinland-Pfalz72.1222623
Saarland30.2951822
Sachsen127.0734554
Sachsen-Anhalt68.8941796
Schleswig-Holsteinnicht teilgenommen-----
Thüringen107.0612195
Gesamt3.254.81991.262

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