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Blow-ups: So viele Hitzeschäden gibt es bislang auf deutschen Autobahnen

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Etwa 20 gefährliche Stellen  

Blow-ups - so viele Hitzeschäden gibt es bislang

14.08.2015, 15:04 Uhr | dpa

Blow-ups: So viele Hitzeschäden gibt es bislang auf deutschen Autobahnen. Die Hitze hat auch in diesem Sommer Autobahnen beschädigt, wie hier die A5 bei Heidelberg. (Quelle: dpa)

Die Hitze hat auch in diesem Sommer Autobahnen beschädigt, wie hier die A5 bei Heidelberg. (Quelle: dpa)

Die heißen Sommerwochen haben ihre Spuren auf deutschen Autobahnen hinterlassen. In bislang 19 Fällen sind gefährliche Blow-ups entstanden, bereits mehr als im vergangenen Jahr. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor, berichtet die "Passauer Neue Presse".

Fast 20 Blow-ups bislang auf Autobahnen

Gezählt wurden Stellen, an denen die Betonfahrbahn durch starke Hitze aufplatzt oder sich aufkantet. Im schlimmsten Fall entsteht eine Art Rampe - mit hohem Unfallrisiko. Wie hoch der Gesamtschaden ist, sei noch nicht bekannt.

2014 hat es demnach 18 Fälle solcher Schäden gegeben, ein Jahr zuvor sogar 30. Die meisten Schäden gab es dem Bericht zufolge im Süden Deutschlands - bedingt durch die dort lange auftretenden hohen Temperaturen. Baden-Württemberg meldete sechs Fälle und Bayern vier.

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In Berlin gab es drei Fälle, in Brandenburg und Rheinland-Pfalz gab es je zwei Blow-ups, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hatten je einen Fall. Gemessen an über 12.000 Autobahnkilometern in Deutschland halten sich die Schäden aber in Grenzen.

Zu Hitzeschäden an Fahrbahndecken aus Asphalt - wie etwa Spurrillen - hat die Bundesregierung keine Informationen aus den Ländern.

Aktionsplan vom Verkehrsministerium

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte 2014 einen "Aktionsplan gegen Hitze-Blow-ups" gestartet. Potenziell gefährdete Streckenabschnitte werden inzwischen sehr aufmerksam kontrolliert

Ab 30 Grad wird es kritisch

Sobald die Temperaturen über 30 Grad steigen, setzen die Behörden dort routinemäßig zeitweilige Tempolimits in Kraft. Das war in diesem Jahr bereits während einer ähnlichen Hitzewelle im Juli vielerorts der Fall.

Vor zwei Jahren hatte ein tragischer Fall für bundesweites Aufsehen gesorgt: Damals war ein Motorradfahrer über eine Asphaltwölbung gefahren, der er nicht rechtzeitig ausweichen konnte. Der Biker krachte in die Leitplanke und verstarb.

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