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VW-Skandal schadet nicht: Kunden kaufen weiter Diesel

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Abgas-Skandal  

Die Kunden kaufen weiter Dieselmodelle

02.11.2015, 17:28 Uhr | mid

VW-Skandal schadet nicht: Kunden kaufen weiter Diesel. BMW-Diesel: Bislang spüren die Autobauer keine "Diesel-Delle". (Quelle: Hersteller)

BMW-Diesel: Bislang spüren die Autobauer keine "Diesel-Delle". (Quelle: Hersteller)

Während der Abgas-Skandal für VW noch längst nicht ausgestanden ist, gibt die Autobranche Entwarnung: Es seien keine Anzeichen zu erkennen, dass sich das Ganze auf den Verkauf von Dieselfahrzeugen auswirke.

Eine ganze Branche hat nach der Abgas-Affäre bei Volkswagen gezittert: Doch die negativen Folgen für Hersteller, Zulieferer und Händler sind bislang weitgehend ausgeblieben.

Abgas-Skandal wirkt sich nicht auf Diesel-Verkäufe aus

"Aktuell sehen wir keine Anzeichen dafür, dass sich das Thema auf den Diesel-Absatz auswirkt", sagte nun Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber der Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". Er glaube nicht, dass die Diesel-Technologie jetzt unter Generalverdacht stehe. Der Diesel bringe für den Kunden viele Vorteile wie "hohe Reichweiten und viel Fahrspaß dank des Diesel-typischen großen Drehmoments".

BMW lobt Diesel-Technik

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich hebt vor allem die Zukunftsfähigkeit des modernen Dieselmotors hervor: "Er ist eine der effizientesten und saubersten Antriebsformen – wenn man die richtige Technologie hat. Wir bekommen zwar Nachfragen von Kunden, eine Änderung des Kaufverhaltens stellen wir aber nicht fest."

Opel und Audi äußern sich ebenfalls positiv

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann weist darauf hin, dass nur dank des Diesels die Grenzwerte eingehalten werden könnten: "Moderne Dieselantriebe können helfen, die künftigen europäischen Klimaschutzziele zu erreichen." Für Audi ergänzt ein Sprecher: "Der Verbrauchsvorteil liegt bei rund 20 Prozent. Und trotz eines höheren Kohlenstoffanteils bleibt wegen der effizienten Verbrennung am Ende ein CO2-Vorteil bis zu 15 Prozent."

Zulieferer wie Bosch und Delphi sehen den modernen Dieselantrieb ebenfalls als unverzichtbar an, um die CO2-Flottenziele zu erreichen. Sollten sich Anteile vom Diesel zum Benziner verschieben, dann würde die Aufgabe für die Hersteller laut Continental noch größer, künftige Grenzwerte einzuhalten.

Kaufverhalten bei Händlern unverändert

Nach Händlerangaben hat sich das Kaufverhalten derzeit nicht geändert. "Wir erkennen in Deutschland weder bei den Neu- noch bei den Gebrauchtwagen der VW-Dieselfahrzeuge einen Nachfragerückgang, ebenso wenig sehen wir eine spezielle Veränderung bei den Preisen seit dem Abgasskandal", heißt es bei AutoScout24.

Auch bei der Fahrzeugbörse mobile.de wird das ähnlich beurteilt: "Wir sehen keine nennenswerten Effekte auf dem Markt für Dieselfahrzeuge". Auch die von Schwacke erhobenen Restwerte für Autos zeigen demnach keine signifikanten Ausschläge. mid/rlo

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