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Rechnung nach Wolfsburg  

VW will Kfz-Mehrsteuern direkt übernehmen

06.11.2015, 18:26 Uhr | dpa

VW will Kfz-Mehrsteuern direkt übernehmen. Volkswagen bemüht sich um Schadensbegrenzung im Abgasskandal. (Quelle: dpa)

Volkswagen bemüht sich um Schadensbegrenzung im Abgasskandal. (Quelle: dpa)

Eine Sorge weniger für Hunderttausende VW-Fahrer im Abgas-SkandalMögliche Nachzahlungen an Kfz-Steuern für Hunderttausende Fahrzeuge mit frisierten Angaben zum CO2-Ausstoß will der Konzern direkt übernehmen.

"Der Volkswagen-Konzern wird dafür einstehen, dass etwaige Mehrsteuern ausgeglichen werden", schrieb Konzernchef Matthias Müller in einem Brief an die 28 EU-Finanzminister.

Müller bittet die Finanzminister, die möglichen Steuernachzahlungen dem Konzern direkt in Rechnung zu stellen, auch wenn das womöglich mit organisatorischem Aufwand verbunden wäre. Wörtlich heißt es: "Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn auch Sie bereit wären, nötigenfalls durch entsprechende rechtliche oder administrative Vorkehrungen sicherzustellen, dass die zuständigen Steuerbehörden nicht unsere Kunden, sondern Volkswagen direkt mit etwaigen Mehrsteuern belasten."

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Vom CO2-Ausstoß hängt bei Pkw mit Erstzulassung ab 1. Juli 2009 die Höhe der Kfz-Steuer ab. Das eigentliche Problem ist damit aber noch nicht gelöst: Denn rund 800.000 VW-Fahrzeuge stoßen mehr Kohlendioxid (CO2) aus und verbrauchen damit mehr Sprit als angegeben. In Deutschland betrifft dies 200.000 Autos.

Beratungszentrum für Kunden

In dem Schreiben geht der neue Chef auch auf die Abweichungen ein und warum es lange dauert, konkrete Angaben zu machen: "Eine verlässliche Bewertung der Abweichungen ist auf Grund der Komplexität der Thematik derzeit noch nicht möglich. Volkswagen ist bestrebt, schnellstmöglich eine korrekte Einstufung der CO2-Werte bei den relevanten Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns vorzunehmen."

Zudem kündigt Müller in dem Schreiben die Einrichtung eines Beratungszentrums ein, das den Kunden "rund um die Uhr für alle Anfragen im Zusammenhang mit den Folgen der ermittelten Ungereimtheiten zur Verfügung stehen wird."

Verantwortlicher ungewiss

Die falschen CO2-Angaben sind entweder über Manipulationen im Messvorgang auf dem Prüfstand selber oder über manipulierte Testwagen zustande gekommen, wie ein Konzernsprecher sagte. Damit aktualisierte der Sprecher anfängliche Angaben, wonach offenbar bloß auf dem Papier zu niedrige CO2-Werte angegeben wurden. Wer für die falschen Angaben verantwortlich ist, ist aber nach wie vor ungewiss.


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