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Opel dementiert Vorwürfe des "Monitor": CO2-Werte sind in Ordnung

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Hickhack um Abgaswerte  

Opel weist Anschuldigungen von "Monitor" zurück

03.12.2015, 17:34 Uhr | t-online.de

Opel dementiert Vorwürfe des "Monitor": CO2-Werte sind in Ordnung. Opel weist alle Anschuldigungen bezüglich zu hoher CO2-Werte zurück. (Quelle: Hersteller)

Opel weist alle Anschuldigungen bezüglich zu hoher CO2-Werte zurück. (Quelle: Hersteller)

Erreicht der Abgas-Skandal nun auch andere Hersteller? Angeblich hat Opel bei eigenen Tests deutlich überhöhte CO2-Werte festgestellt. Das berichtet das ARD-Magazin "Monitor". Opel weist die Behauptung zurück - und hat auch eine Erklärung.

Demnach lagen bei drei Messungen Verbrauch und CO2-Emissionen bei einem Opel Zafira Diesel im Durchschnitt um 15 Prozent über den offiziellen Angaben des Herstellers. Diese Behauptung sei falsch, erklärte der Hersteller: "Die CO2-Angaben von Opel sind korrekt."

Opel Zafira Diesel: neuer Vorwurf

Die Messungen sollen laut "Monitor" von Oktober stammen - damals hatte die deutsche Umwelthilfe dem Rüsselsheimer Autohersteller vorgeworfen, unerlaubte Software zu benutzen, mithilfe derer das Fahrzeug sich auf einem Prüfstand mit zwei Rollen anders verhalten solle, als wenn alle vier Räder angetrieben werden.

Freier Journalist liest Werte anders

Opel stellte einem freien Journalisten das erwähnte Protokoll zur Verfügung. Daraus ginge hervor, dass der Opel Zafira eben keine Schummel-Software nutzt, um eine Prüfsituation zu erkennen.

Von der DUH vor den Karren gespannt?

Der Journalist allerdings will aus den Berichten erhöhte CO2-Emissionen herausgelesen haben - und zwar anscheinend gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe. Das geht aus der Pressemitteilung mit Zitaten von DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch hervor. Die Umwelthilfe hatte den bislang noch nicht bewiesenen "Skandal" erst aufgebracht.

Opel hat eine Erklärung

Die Rüsselsheimer betonen, dass alle Werte des Opel Zafira innerhalb der gesetzlichen Vorgaben liegen. Er muss laut Zertifizierung einen CO2-Wert von 119 Gramm pro Kilometer einhalten, Abweichungen von bis zu 10 Prozent sind dabei erlaubt. Opel geht davon aus, dass der Journalist von anderen Zertifizierungswerten ausgeht - anders ließe sich die angebliche Erhöhung nicht erklären.

Keine Einigung in Sicht

Laut Pressemeldung hat Opel dem Journalisten mehrfach mündlich wie schriftlich klargemacht, dass seine Rückschlüsse nicht zulässig und wissenschaftlich nicht haltbar seien. Warum er nun trotzdem mit der DUH gemeinsame Sache macht, ist noch unklar. Die Schweizer Abgas-Prüfstelle, bei der die Tests stattfanden, hatte sich bereits von der DUH distanziert.

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