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Prof. Ferdinand Dudenhöffer: 2016 soll das Jahr der Auto-Rabatte werden

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Mit Neuwagen-Kauf noch warten  

2016 soll das Jahr der Auto-Rabatte werden

03.12.2015, 10:56 Uhr | dpa-tmn

Prof. Ferdinand Dudenhöffer: 2016 soll das Jahr der Auto-Rabatte werden. Auto-Experte Dudenhöffer sieht "paradiesische Zeiten" für Neuwagen-Käufer. (Quelle: imago)

Auto-Experte Dudenhöffer sieht "paradiesische Zeiten" für Neuwagen-Käufer. (Quelle: imago)

"Es sind paradiesische Zeiten für Autokäufer. Und sie werden wahrscheinlich noch paradiesischer." sagt Professor Ferdinand Dudenhöffer. Der Leiter des CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen geht davon aus, dass die Neuwagen-Rabatte 2016 noch steigen werden. 

Zwar sind die Nachlässe zuletzt leicht gesunken. Dennoch sind die Werte für Autokäufer momentan sehr gut. Und es wird 2016 wohl noch besser kommen.

Weniger Nachfrage lässt Preise sinken

Dudenhöffer und seine Kollegen gehen davon aus, dass der deutsche Automarkt 2016 nachlassen wird. Die Hersteller werden hierzulande 30.000 Autos weniger als 2015 (- 0,9 Prozent) verkaufen, schätzen sie.

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"Das Rabattniveau wird eher noch höher gehen als dieses Jahr." Und schon jetzt habe Deutschland weltweit das höchste Niveau bei Neuwagen-Rabatten.

Nur noch wenige Neuwagen-Käufer

Dazu trägt bei, dass immer weniger Neuwagen gekauft werden. Deren Anteil ist mit knapp über 30 Prozent etwa gleich hoch wie der an neuen Autos, die von Autobauern oder Händlern zugelassen sind.

Gute Zeiten für Schnäppchenjäger

Die Modelle kommen nach sechs bis zwölf Monaten als junge Gebrauchte mit hohen Rabatten auf den Markt, wie Dudenhöffer erläutert. Und weil die Autobauer laut dem Experten mit einer großen Zahl solcher Zulassungen ins Jahr 2016 gehen, können Autokäufer auch deshalb Schnäppchen machen.

Das Warten kann sich doppelt lohnen

Autokäufer überlegen daher lieber genau, ob sie noch 2015 zuschlagen: "Sie sollten wirklich nur kaufen, wenn sie das Gefühl haben, das Schnäppchen ihres Lebens zu machen." Ansonsten kann sich Warten lohnen. Denn nicht nur Rabatte steigen unter Umständen wieder. Auch der spätere Wiederverkaufswert kann höher sein. "Schließlich steht dann 2016 in den Papieren, nicht 2015."

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Gute Recherche ist das A und O

Wer einen Neuwagen kaufen will, sollte genau bei verschiedenen Anbietern recherchieren, empfiehlt der Professor. Also direkt bei Autohäusern, in Tageszeitungen oder online bei Neuwagen-Portalen. "Dort sieht man, welche maximalen Rabatte möglich sind." So lasse sich der Markt gut screenen, sagt Dudenhöffer. Die Unterschiede sind groß: Rabattspannen bei einzelnen Modellen können je nach Vermittler sieben Prozent betragen.

Der Abgas-Skandal hat nicht so stark auf die Preise geschlagen, wie von manchen Experten erwartet. Die Absatzzahlen sinken jedoch stark, auch bei den Tochterfirmen Audi und Seat. Lediglich bei Skoda sinken die Werte nur moderat, wie Dudenhöffer berechnet hat.

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30 Prozent auf einen VW Golf

Mit einzelnen großen Nachlässen hat VW bei Internet-Vermittlern den Trend aufzuhalten versucht. Beim VW Golf 1.2 TSI gab es bei einigen Internet-Neuwagenvermittlern mit Eintauschprämie für den alten Wagen teilweise einen Rabatt von 30 Prozent. Der Golf kostete danach 12.440 Euro statt 17.650 Euro. Laut den Einschätzungen der Experten vom CAR-Institut ist das aber möglicherweise noch nicht das Ende: In den kommenden Monaten könnte der Konzern zu einer Vertriebsstrategie mit noch höheren Rabatten gezwungen sein.

Dieselmodelle werden vermutlich teurer

Einen generellen Einfluss hat der Skandal laut Dudenhöffer auf die Preisentwicklung bei Diesel-Fahrzeugen. Sie werden in den nächsten zwei Jahren nach und nach teurer werden, schätzt der Experte. Denn die Hersteller müssen ihre Abgasreinigungssysteme ab 2016 schärferen EU-Richtlinien anpassen. Diese Richtlinien seien auch eine Reaktion auf den Skandal um manipulierte Abgaswerte, glaubt der Professor.

Geld sparen, mehr Stickoxide ausstossen

Wer jetzt einen Diesel kauft, kann also noch Geld sparen. "Dafür darf man sich aber nicht daran stören, dass sein Auto mehr Stickoxide als nachfolgende Modelle ausstößt", gibt der Experte zu bedenken.

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