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H-Kennzeichen: Welche Autos 2016 zum Oldtimer werden

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Sie bekommen das H-Kennzeichen  

Diese Neuheiten von 1986 dürfen 2016 feiern

29.12.2015, 13:01 Uhr | Wolfgang Gomoll, Press-Inform

H-Kennzeichen: Welche Autos 2016 zum Oldtimer werden. BMW 7er (E32): Sein elegantes Design prägte BMW für lange Zeit.  (Quelle: Hersteller)

BMW 7er (E32): Sein elegantes Design prägte BMW für lange Zeit. (Quelle: Hersteller)

Zweiter Frühling: Für diese Klassiker heißt es 2016, ein neues Nummernschild zu besorgen. Denn mit ihrem 30. Geburtstag werden die Autos Jahrgang 1986 offiziell zu Oldtimern. 

Sind sie im originalen, guten Zustand, dürfen sie dann Nummernschilder mit dem begehrten "H" tragen. Das besondere: Das Auto feierte 1986 seinen 100-jährigen Geburtstag.

BMW 7er sorgte für Furore

BMW brachte im Herbst des Jahres den neuen 7er (E32) auf den Markt und rüttelte damit nachdrücklich am Thron der Mercedes S-Klasse. Das von BMW Chefdesigner Claus Luthe und Ercole Spada kreierte, elegante Design mit Doppelscheinwerfern, einer ausdrucksstarken Niere und L-Rückleuchten lässt nicht nur den Platzhirschen aus Stuttgart-Untertürkheim alt aussehen, sondern prägt auch das BMW-Design der kommenden Jahre.

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Aufbruchsstimmung bei Jaguar

Ein weiteres feines Fahrzeug ist der Jaguar XJ 40. Allerdings tut sich die Fan-Gemeinde der britischen Edelkarossen mit dieser Limousine heute noch schwer. Zu kantig sind manche Design-Elemente und zu klobig die Scheinwerfer. Der Innenraum bietet auch nicht durchgängig die gewohnte Jaguar-Qualität und -Anmutung.

Aerodynamische Limousine: Opel Omega

Wer sich jetzt einen Opel Omega A gönnt, darf ebenfalls in wenigen Tagen das H-Kennzeichen an das Fahrzeug schrauben. Über das Design des Rekord-E-Nachfolgers lässt sich sicher streiten, aber der Omega verwöhnt seine Fahrer mit einem Heckantrieb und einem grandiosen cW-Wert von 0,28.

Der Rüsselsheimer begeistert bei seinem ersten Auftritt die Fachpresse derart, dass er im folgenden Jahr zum "Auto des Jahres" gewählt wird. Allerdings lohnt sich beim Kauf ein Blick in den Motorraum. Bei den ersten Modellen sind die vorderen Längsträger und der Bereich unter der Batterie anfällig für Rost.

Renault feiert den 21

Auf dem Genfer Autosalon feierte der Renault 21 seine Premiere. Zunächst als Stufenheck-Version, der Kombi folgt im Juni 1986. Der Nachfolger des Renault 18 beeindruckt die Käufer mit einer Vielzahl von Motoren und einer fortschrittlichen Ausstattung. So sind bei den teuren Versionen eine Servolenkung, elektrische Fensterheber und eine Infrarot-Zentralverriegelung vorhanden. Gegen Aufpreis sind ABS und eine Klimaanlage erhältlich.

So luxuriös ist der neue BMW 7er

Mit dem Generationswechsel stellt BMW zahlreiche Innovationen vor, die im Wettbewerbsumfeld einzigartig sind.

So luxuriös ist der neue BMW 7er


Die durchaus annehmbaren Fahrleistungen rühren auch von der Karosserie her, die etwas mehr als eine Tonne auf die Waage bringt. Trotz des Leichtbaus erreicht die französische Mittelklasse-Limousine bei den Crashtests Bestnoten. Wer noch ein Jahr warten kann, darf sich auf den prächtigen Turbo freuen, der 1987 auf den Markt kam.

Audi 80: Neues Design aus Ingolstadt

Aus ganz anderem Holz geschnitzt ist der rundliche Audi 80 (B3), der vor 30 Jahren ebenfalls das Licht der automobilen Welt erblickt. Der Mittelklasse-Wagen aus Ingolstadt hat bereits im Sommer 1986 eine vollverzinkte Karosserie und wird zu Beginn nur als viertürige Limousine angeboten. Zu den Feinheiten des zunächst bis zu 113 PS starken Fahrzeugs zählte ein Katalysator. Die Dieselmotoren fristen damals noch ein Schattendasein: Beim Start gibt es Selbstzünder mit 54 PS.

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Der Über-Porsche 959 war das Traumauto der 80er

Der Überflieger des Jahres 1986 ist der Porsche 959. Das schnellste Serienauto der Welt schafft nicht nur eine Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h, sondern ist auch ein feines Stück Technik. Die 450 PS sind auch für normalsterbliche Autofahrer zu beherrschen. Grund dafür ist der elektronisch gesteuerte variable Allradantrieb. Eine Registeraufladung sorgt dafür, dass die Beschleunigung auch sämig abläuft.

Wer damals die 420.000 Mark auf den Tisch legen konnte und das Fahrzeug noch im Besitz hat, reibt sich heute die Hände. Der Zuffenhausener Renner wird mittlerweile für 1,5 Millionen Euro gehandelt. Wer die in der Portokasse übrig hat, sollte zugreifen, billiger wird es nicht mehr.


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