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TÜV, Dekra und Co.: Kfz-Prüfern droht Verlust der Zulassung

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“Spiegel" berichtet von Verstößen  

Kfz-Prüfern droht Verlust der Zulassung

24.12.2015, 07:31 Uhr | AFP

TÜV, Dekra und Co.: Kfz-Prüfern droht Verlust der Zulassung. TÜV, Dekra und andere KfZ-Prüfer haben laut einem Bericht ein großes Problem. (Quelle: dpa)

TÜV, Dekra und andere KfZ-Prüfer haben laut einem Bericht ein großes Problem. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Akkreditierungsstelle für Kfz-Prüfstellen bemängelt die Hauptuntersuchungen von TÜV, Dekra, GTÜ und allen anderen Prüforganisationen. Das berichtet der “Spiegel“, dem ein interner Bericht vorliegt.

Die Stelle mit Sitz in Berlin "teilt demnach mit, dass sie mit Datum vom 10. Dezember 2015 für alle amtlich anerkannten Überwachungsorganisationen die Akkreditierung ausgesetzt hat", zitierte der "Spiegel" aus dem internen Dokument.

Unregelmäßigkeiten bei Dokumentation von Messungen

Die betroffenen Prüfgesellschaften erhielten demnach in den vergangenen Wochen entsprechende Bescheide. Hintergrund der Entscheidung seien Vorwürfe, die Prüfer hätten ihre Arbeit mit Messgeräten nicht ordnungsgemäß dokumentiert.

Die Entscheidung der Akkreditierungsstelle bringe das gesamte System der Hauptuntersuchungen in Gefahr, schreibt der "Spiegel" weiter.

Sobald die Bescheide Bestandskraft haben, seien die zuständigen Behörden der Länder "gezwungen", den Prüfern die Anerkennung zu entziehen, heißt es in dem Kurzprotokoll eines Arbeitskreistreffens von Vertretern der Stelle und der Verkehrsministerien von Bund und Ländern.

"Ein Widerruf der amtlichen Anerkennung für alle in Deutschland anerkannten Überwachungsorganisationen würde das System der Hauptuntersuchung in Deutschland zusammenbrechen lassen", zitierte der "Spiegel" aus dem Papier.

Akkreditierungs-Chef wies Minister auf Missstände hin

Im Sommer hatte der Chef der Akkreditierungsstelle, Norbert Barz, dem Bericht zufolge zahlreiche Verkehrsminister der Länder in einem Brief auf die Probleme hingewiesen.

Unter dem Betreff "Keine zuverlässigen Hauptuntersuchungen gewährleistet" habe er mitgeteilt, Besuche bei den Prüfdiensten hätten ergeben, dass "in erheblichem Umfang" Messgeräte eingesetzt würden, die nicht nach den "einschlägigen Anforderungen" und dem "Stand der Technik kalibriert sind".

Die betroffenen Prüfgesellschaften wiesen dies später zurück. Der Vorwurf, die Zuverlässigkeit der Hauptuntersuchung sei nicht mehr gewährleistet, entbehre "jeglicher Grundlage", zitierte der "Spiegel" aus einer gemeinsamen Erklärung. Alle Messgeräte seien ordnungsgemäß "kalibriert, geeicht oder stückgeprüft".

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