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SPD-Verkehrsexperte fordert Alkolocks für Alkoholsünder

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MPU nicht mehr zeitgemäß?  

Verkehrsexperte fordert Alkolocks für Alkoholsünder

29.01.2016, 11:07 Uhr | AFP, t-online.de

SPD-Verkehrsexperte fordert Alkolocks für Alkoholsünder. Zündsperren verhindern, dass alkoholisierte Fahrer den Motor starten können. (Quelle: imago/Niehoff)

Zündsperren verhindern, dass alkoholisierte Fahrer den Motor starten können. (Quelle: Niehoff/imago)

Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Bundestags, Martin Burkert (SPD), unterstützt die Einführung von sogenannten Alkolocks als Auflage für ertappte "Alkoholsünder". Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) hält er für nicht mehr zeitgemäß, berichtet die "Passauer Neue Presse".

Alkolocks hätten sich bewährt, sagte Burkert der Zeitung. "Sie sind technisch inzwischen so ausgereift, dass sie nicht mehr ausgetrickst werden können." Die elektronischen Auto-Wegfahrsperren messen den Atem-Alkoholgehalt des Fahrers und unterbrechen bei entsprechenden Messwerten die Motorzündung, um das Losfahren zu verhindern.

Derzeit wird innerhalb der großen Koalition beraten, ob es auf eine freiwillige Nutzung hinausläuft oder ob Alkolocks bei ertappten Alkoholsündern ab einer bestimmten Promillezahl verpflichtend eingeführt werden sollen. "Ich wäre dafür, dass Alkolocks schon bei Trunkenheitsfahrten ab 1,1 Promille von den Gerichten zur Auflage für den Wiedererhalt des Führerscheins gemacht werden können", sagte Burkert.

Promillegrenze noch in der Diskussion

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wolle eine verpflichtende Lösung erst ab 1,6 Promille. Das werde derzeit diskutiert. "Gerade für diejenigen, die beruflich auf das Auto angewiesen seien, wäre die Einführung von Alkolocks eine Chance", sagte Burkert. So könnte ihnen die Ausübung ihres Berufs unter Vorbehalt weiter ermöglicht werden.

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) hält Burkert nicht mehr für zeitgemäß. Der Test sollte jetzt gründlich auf den Prüfstand gestellt und überarbeitet  werden. Die lange angekündigte Reform werde noch in diesem Jahr kommen, ist er sich sicher. Alle in der Koalition wollten diese Reform, auch der Verkehrsgerichtstag habe sich dafür ausgesprochen. Der Bundesverkehrsminister werde bald einen Vorschlag dazu machen.

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