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Opel soll stärker manipuliert haben als angenommen

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Autobauer weist Vorwürfe zurück  

Abgasmanipulation auch bei Opel?

12.05.2016, 17:51 Uhr | t-online.de, dpa

Opel soll stärker manipuliert haben als angenommen. Gibt es auch bei Opel einen Abgasskandal? (Quelle: imago/Waldmüller)

Gibt es auch bei Opel einen Abgasskandal? (Quelle: Waldmüller/imago)

Hat Opel bei der Abgasreinigung stärker manipuliert als bislang angenommen? Das berichten der "Spiegel", das ARD-Magazin "Monitor" und die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Jetzt hat sich Opel zu den Vorwürfen geäußert und die Anschuldigungen zurückgewiesen.

Bei der Untersuchung der Motorsteuerung eines Opel Zafiras wollen jetzt das ARD-Magazin "Monitor" und der Spiegel" bislang unbekannte Abschalteinrichtungen gefunden haben.

Opel Zafira: Abgasreinigung nicht einwandfrei?

Eine Abschalt-Software soll demnach die Reinigung der Abgase bei hohen Drehzahlen oder einem Tempo oberhalb von 145 Kilometern pro Stunde abschalten. Auch bei niedrigem Luftdruck - also in Höhenlagen - schalte sich die Abgasreinigung aus. Experten halten diese Abschalteinrichtungen für illegal.

Bei dem betroffenen Opel Zafira hatte Opel bereits zugegeben, dass die Abgasreinigung nur "im Bereich von 20 bis 30 Grad vollumfänglich" funktioniere. Wie andere Hersteller hatte sich Opel dabei auf den von der EU akzeptierten Bauteilschutz berufen.

Wussten Behörden nicht Bescheid?

Diese Abschaltvorrichtungen sollen laut "Spiegel Online" mithilfe von "Tests auf Prüfständen etwa beim TÜV Nord in Essen und bei Tests auf der Straße" nachgewiesen worden sein. Opel soll diese Vorrichtungen nicht an Behörden wie das Bundesverkehrsministerium gemeldet haben.

Die Behörde von Alexander Dobrindt (CSU) hatte vergangenen Monat dagegen in einem Untersuchungsbericht behauptet, "bei keinem weiteren Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung wie bei bestimmten Fahrzeugen des VW-Konzerns nachgewiesen" zu haben. 

"Wie bei VW gibt es auch bei Opel technische Vorkehrungen, die dafür sorgen, dass die Abgasreinigung nicht so funktioniert, wie die EU-Verordnung das vorsieht. In beiden Fällen handelt es sich um eine nicht zugelassene Abschaltvorrichtung", zitiert "Spiegel Online" einen Experten.

Opel weist Vorwurf scharf zurück

"Opel bekräftigt an dieser Stelle nochmals, dass wir keine Software einsetzen, die feststellt, ob ein Auto einem Abgastest unterzogen wird", heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Autohersteller bemängelt weiter, keine Einsicht in die Prüfmethodiken bekommen zu haben: "Die Methoden und Protokolle der Testaktivitäten von DUH/Monitor/Spiegel wurden Opel nicht zur Verfügung gestellt, so dass wir deren Ergebnisse nicht bewerten können.

Aufgrund unserer eigenen sowie unabhängiger Messungen - und den bisherigen Erfahrungen mit den von der DUH veröffentlichten Experimenten - glauben wir nicht, dass diese neuerlichen Ergebnisse objektiv und wissenschaftlich fundiert sind."

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