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Benzinpreise: Ist das Ende des günstigen Benzins nun eingeläutet?

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Ölpreis knackt wichtige Marke  

Ist das Ende des günstigen Benzins nun eingeläutet?

26.05.2016, 12:43 Uhr | dpa, AFP

Benzinpreise: Ist das Ende des günstigen Benzins nun eingeläutet?. Tanken ist zurzeit wieder verhältnismäßig teuer. (Quelle: dpa)

Tanken ist zurzeit wieder verhältnismäßig teuer. (Quelle: dpa)

Autofahrer müssen wieder von Woche zu Woche höhere Preise beim Tanken hinnehmen. Ist jetzt die Zeit des günstigen Sprits endgültig vorbei?

Der Preis für einen Liter Super E10 verteuerte sich binnen Wochenfrist um 1,1 Cent auf durchschnittlich 1,31 Euro. Noch stärker verteuerte sich Diesel: Ein Liter kostet im bundesweiten Mittel derzeit 1,10 Euro  - ein Anstieg von 1,6 Cent.

Benzinpreise hängen von erhöhtem Ölpreis ab

Grund: Der Preis für die Ölsorte Brent überstieg erstmals seit einem halben Jahr wieder die Marke von 50 US-Dollar. Zuvor waren die die Ölpreise seit Mitte 2014 von rund 110 Dollar pro Fass auf zeitweise 27 Dollar gefallen.

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Der Hauptgrund für den jüngsten Preisanstieg ist in den USA zu suchen, denn hier sinkt die Fördermenge. Ende April erreichte sie sogar den tiefsten Stand seit Herbst 2014. Der Grund für den Rückgang: Ein großer Teil der US-Produktion wird durch Fracking gewonnen.

Das schwarze Gold ist aber gleichzeitig auf dem Weltmarkt derzeit gefragt - es gibt eine robuste Nachfrage aus China, Indien und anderen Schwellenländern. Im Laufe dieses Jahres sei daher sogar mit einer "dramatischen" Schrumpfung des Überangebots zu rechnen.

Ölpreis: nur kurzfristige Effekte?

Beobachter sind sich aber uneins, ob sich der Preis nun weiter erholen wird, oder ob es sich beim Anstieg nur um ein vorübergehendes Phänomen handelt. Einige argumentieren, der jüngste Preisanstieg sei vor allem auf kurzfristige Effekte zurückzuführen.

Die rückläufigen US-Ölreserven seien nicht zuletzt auf die verheerenden Waldbrände im Nachbarland Kanada zurückzuführen, wo die Produktion teilweise gestoppt werden musste. Hinzu kommen Terroranschläge und Unruhen beispielsweise im Förderland Nigeria.

Opec-Staaten produzieren mehr

Dagegen sehen einige Experten auf lange Sicht vor allem die Förderpolitik der Opec als Hindernis für eine deutliche Erholung am Ölmarkt. Denn die Opec-Staaten fahren ihre Produktion immer weiter hoch.

Die Wüstenstaaten kompensieren mangels Alternativen die niedrigeren Preise durch Masse. Das wiederum drückt weiter auf den Preis. Es bleibt also nur schwer vorhersehbar, wohin sich die Preise entwickeln werden.

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