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Toyota ruft 1,43 Millionen Autos zurück: Rückruf wegen Airbag-Defekt

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Neue Airbag-Probleme  

Toyota ruft 1,43 Millionen Autos zurück

29.06.2016, 08:58 Uhr | dpa, rtr

Toyota ruft 1,43 Millionen Autos zurück: Rückruf wegen Airbag-Defekt. Die Rückrufe bei Toyota wegen möglicherweise fehlerhafter Airbags nehmen kein Ende. (Quelle: dpa)

Die Rückrufe bei Toyota wegen möglicherweise fehlerhafter Airbags nehmen kein Ende. (Quelle: dpa)

Wieder einmal ruft Toyota wegen eines möglichen Airbag-Defekts 1,43 Millionen Autos zurück, davon 141.000 in Europa. Betroffen seien die Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle des Prius und der Lexus CT 200h aus den Baujahren 2008 bis 2012. Diesmal stammen die Airbags jedoch nicht vom Hersteller Takata.

Die Wagen sind auf der Fahrer- und Beifahrerseite mit sogenannten Curtain-Shield-Airbags ausgestattet. Es könne vorkommen, dass der Gasgenerator des Airbags einen kleinen Riss an der Schweißnaht habe. Dies könne letztlich dazu führen, dass der Airbag teilweise aufgeblasen werden und der Generator ins Wageninnere geraten könne. Dadurch bestehe die Gefahr von Verletzungen. Nach Firmenangaben sind bislang keine solchen Verletzungen bekannt.

Mit 743.000 Stück müssen die meisten Autos in Toyotas Heimat Japan in die Werkstätten, teilte der weltgrößte Autobauer mit. In Nordamerika sind es knapp 500.000 Fahrzeuge. 

Gravierendere Airbag-Probleme betrafen anderen Hersteller

Die Airbags wurden nach Angaben von Toyota nicht vom japanischen Zulieferer Takata hergestellt, dessen Produkte zuletzt bereits millionenfach zurückgerufen wurden. 

Das Drama um fehlerhafte Airbags im Fall Takata hatte sich zuletzt Anfang Juni fortgesetzt. Toyota, der auch von diesem Zulieferer Sicherheitstechnik bezieht, hatte mitgeteilt, dessen Gasgeneratoren schrittweise auszurangieren. Grund war hier, dass einigen Geräten noch ein Trocknungsmittel fehlte, das möglichen Fehlfunktionen bei Hitze und feuchter Luft vorbeugen soll. Weltweit stehen mindestens elf Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, die meisten davon in den USA. 

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